Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Der SV Bösensell ist Meister

Bösensell -

In einem wahren Krimi besiegte der SV Bösensell den SV Rinkerode nach Verlängerung 4:3 und darf nun am Samstag gegen die SG Telgte um den Aufstieg in die Bezirksliga spielen.

Mittwoch, 30.05.2018, 22:28 Uhr

Unglaublich: Nach einem dramatischen Schlagabtausch mit dem SV Rinkerode schnappte sich der SV Bösensell die Meisterkorne. Es ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte.
Unglaublich: Nach einem dramatischen Schlagabtausch mit dem SV Rinkerode schnappte sich der SV Bösensell die Meisterkorne. Es ist der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte. Foto: Marco Steinbrenner

Was für eine Partie und was für eine Dramatik: Im Entscheidungsspiel um den Meistertitel in der Kreisliga A 2 Münster führte der SV Rinkerode im Havixbecker Flothfeld-Sportzentrum nach 52 Minuten schon mit 3:1 und stand damit kurz vor dem Triumph und der damit verbundenen Teilnahme am Aufstiegsspiel am Samstag (2. Juni) gegen den Ersten der Parallelstaffel SG Telgte. Doch aus diesem Wunsch wurde nichts, denn nach 122 hochspannenden Minuten jubelte der SV Bösensell. Die Kicker der beiden Trainer Mathias Krüskemper und Fabian Leifken drehten eine fast schon verlorene Begegnung und setzten sich in der Verlängerung mit 4:3 (3:3;1:1) durch.

Der SV Bösensell schlägt den SV Rinkerode und ist Meister

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  • Der SV Bösensell schlägt den SV Rinkerode und ist Meister Foto: Marco Steinbrenner

Überschwänglich war nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Philipp Hagemann (Münster) der Jubel im Lager der Schwarz-Gelben. „Auch wenn wir am Samstag schon das nächste Spiel haben, sollen die Jungs diesen Moment genießen und feiern“, stellte Krüskemper klar. „So etwas erlebt man als Fußballer, wenn überhaupt, vielleicht dreimal in seiner Laufbahn.“ Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte gewann eine Bösenseller Mannschaft den Meistertitel in der Kreisliga A. „Dieser Triumph ist deshalb historisch“, ergänzte Mathias Krüskemper.

Der Matchwinner im SVB-Lager war schnell gefunden. Miroslav Bückert wurde vom Bösenseller Trainergespann in der 66. Minute eingewechselt. Nur 120 Sekunden später netzte der eiskalte Goalgetter zum ersten Mal ein und erzielte den Anschlusstreffer. Doch damit nicht genug: In der Extra-Spielzeit jubelte Bückert erneut und markierte das entscheidende Tor zum 4:3-Endstand. „Miroslav ist ein wahnsinniger Typ“, erklärte Mathias Krüskemper mit einem Augenzwinkern. „Seine Laufwege sind einfach nicht auszurechnen. Deshalb ist er für den Gegner auch so gefährlich.“

Zum Spiel: Der SV Bösensell fand nach Beobachtungen des Trainergespanns gut in die Partie und ging bereits in der zehnten Minute durch Lars Rückel in Führung. Nur zwei Minuten später hatte Robin Voßkühler sogar das 2:0 auf dem Fuß. Anschließend wurde Rinkerode immer stärker und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten. Eine davon nutzte in der 44. Minute Sandro Pietsch zum 1:1-Halbzeitstand.

Kurz nach dem Seitenwechsel schlugen die SVR-Fußballer gleich zweimal eiskalt zu. Maximilian Groß (49.) und Marc Düker (52.) überlisteten Tim Schölling im Bösenseller Tor und sorgten für den 3:1-Vorsprung.

„Anschließend hat die Mannschaft einmal mehr in dieser Saison eine tolle Moral gezeigt. Ich hatte immer daran geglaubt, dass wir auch diese Partie noch gewinnen würden“, so Krüskemper. Miroslav Bückert (68.) und Nils Schulze Spüntrup mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter (71.) brachten ihr Team in die Verlängerung. Als Bückert in der 96. Minute seinen zweiten Treffer erzielte und Bösensell in das nächste Entscheidungsspiel schoss, gab es für die Mannschaft und die vielen, vielen Fans kein Halten mehr.

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