Volleyball: ASV Senden
Jürgen Urban: Neuer Boss „in großen Fußstapfen“

Senden -

Die Volleyballer des ASV haben einen neuen Chef. Jürgen Urban, der auch Vorsitzender und Spielwart des Volleyballkreises Coesfeld ist, will nun in Senden an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen.

Montag, 11.06.2018, 20:00 Uhr

Jürgen Urban
Jürgen Urban Foto: Besse

Die Volleyballer des ASV Senden haben einen neuen Chef. Jürgen Urban ist, wie bereits berichtet, zum Nachfolger von Wolfgang Voosholz gewählt worden. Der 63-jährige Nordkirchener Urban, Vorsitzender und Spielwart des Volleyballkreises Coesfeld, ist seit mehr als einem Jahrzehnt beim ASV aktiv und will nun an die Arbeit seines Vorgängers anknüpfen. Am vergangenen Sonntag freute er sich über den Erfolg eines ehemaligen Schützlings beim Beachvolleyball-Turnier in der Domstadt.

Haben Sie den Finalerfolg von Cinja Tillmann in Münster vor Ort gesehen?

Urban: Nein. Ich war in Münster, aber nicht auf dem Schlossplatz. Ich habe an den zwei Verbandstagen des WVV für die Senioren und die Junioren teilgenommen. Vom Finaltag der Techniker-Beach-Tour habe ich daher nichts mitbekommen.

Die ehemalige ASVlerin und ihre Partnerin Teresa Mersmann waren vor dem Turnier an Platz fünf gesetzt . . .

Urban: Der Turniersieg hat mich natürlich schon überrascht. Das ist ein schöner Erfolg für Cinja. Ich habe sie ja selbst in der U16 noch trainiert, gemeinsam mit Suha (Yaglioglu, die Red.). Nach dieser Saison ist sie damals zum USC Münster gewechselt.

Sie selbst sind vergangene Woche zum neuen Vorsitzenden der Sendener Volleyballabteilung gewählt worden. Was wollen Sie anders machen als Ihr Vorgänger?

Urban: Das ist eine schwierige Frage. Ich trete in große Fußstapfen. Wir haben unter Wolfgang Voosholz sehr große Erfolge gefeiert. Wir wollen die Jugendarbeit erfolgreich fortführen und hoffen darauf, mehr Sponsoren zu finden. Der finanzielle Rahmen ist schon sehr eng, obwohl wir auch so sehr erfolgreich sind. Wir stellen mit Erika Kildau eine Jugendnationalspielerin sowie mit Mia Kirchhoff und Lilly Daubert zwei Spielerinnen für die Landesauswahl.

Die erste Damenmannschaft gehört nach vier Jahren fast schon zum festen Inventar der dritten Liga. Ist nach der erfolgreichen Verjüngung des Teams ein Aufstieg in die zweite Liga langfristig realistisch?

Urban: Den wünschen sich einige in der Abteilung, obwohl ich das für utopisch halte. Wir kämen in ein Lizenzierungsverfahren, müssten einen Manager einstellen. Da würden uns die Kosten davonlaufen. chrb

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