Reiten: Fusion
Zusammen groß, zusammen eins – Fusion von RV und JBK Senden schreitet voran

Senden -

Die formelle Verschmelzung des RV Senden mit dem Jagdhornbläserkorps steht zwar noch aus. In der Praxis jedoch arbeiten die beiden Reitervereine der Gemeinde längst Hand in Hand. Fehlt nur noch die zweite Halle.

Dienstag, 26.06.2018, 17:27 Uhr

Da passt kein Blatt zwischen: Ralph Wegener, Vorsitzender des RV Senden, vor der neuen Meldestelle aus dem Bestand des Jagdhornbläserkorps’.
Da passt kein Blatt zwischen: Ralph Wegener, Vorsitzender des RV Senden, vor der neuen Meldestelle aus dem Bestand des Jagdhornbläserkorps’. Foto: flo

Dass sich im Zuge der Verschmelzung der beiden Sendener Reitervereine in der Dorfbauerschaft nahtlos eins ins andere fügt, belegt ein schönes Detail. Weil die alte RV-Meldestelle abgängig war, haben sie kurzerhand das JBK-Häuschen von Gut Wewel in die Dorfbauerschaft exportiert. „Passt exakt zwischen die beiden Bäume“, freut Ralph Wegener .

Wenn der RV-Vorsitzende davon spricht, dass das Jagdhornbläserkorps bereits „voll integriert“ sei, dann beschränkt sich das natürlich längst nicht nur auf die Meldestelle. Bei den Vorbereitungen zum großen Sommerturnier ab Freitag ( Bericht folgt ) arbeiten beide Vereine Hand in Hand, bei der Serie um den WN-Springpokal bilden sie eine gemeinsame Equipe.

Positive Signale aus beiden Vereinen

Dabei gehe es gewiss nicht darum, so Wegener, die Mitglieder noch vor der eigentlichen Fusion vor vollendete Tatsachen zu stellen. Die Zeit dränge schlicht, schließlich läuft Ende Juni die Pacht auf Gut Wewel aus. Ohnehin ist der Vorsitzende guter Dinge, dass bei der Verschmelzung alles glatt gehen wird: „Die Signale, die ich aus beiden Vereinen zuletzt bekommen habe, sind durchweg positiv.“ Auch der Austausch mit JBK-Chef Freiherr Mauritius Droste zu Senden sei sehr vertrauensvoll.

Eine breite Zustimmung ist zwingend nötig. Die Mitglieder von JBK und RV müssen – getrennt voneinander – jeweils mit einer Dreiviertelmehrheit das Projekt absegnen, das Vereinsregister ist da ziemlich strikt. Erst danach wird im Rahmen einer gemeinsamen Versammlung über die Verschmelzung befunden.

Über 500 Aktive

Der Fusionsverein wächst schlagartig von derzeit 340 auf dann über 500 Aktive an. Allein 100 Voltigierer werden sich fortan in der Dorfbauerschaft tummeln, schon jetzt gibt es einen vorläufigen Aufnahmestopp. Daher sei der Bau einer zweiten Halle unabdingbar, so Wegener. Die Förderanträge lägen bereits bei der Gemeinde. Die Behörden dürften es schwer haben, mit dem Tatendurst des RV-Vorsitzenden Schritt zu halten. Da scharrt einer, um im Bilde zu bleiben, mit den Hufen.

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