Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Keine Trauer beim SV Bösensell über verpassten Aufstieg

Bösensell -

Der Meister hat das Training wieder aufgenommen. Am Donnerstagabend begrüßten Fabian Leifken und Mathias Krüskemper, Trainerduo des A-Ligisten SV Bösensell, 17 Spieler zur ersten Trainingseinheit in der Saison 2018/19.

Samstag, 21.07.2018, 06:00 Uhr

Ein Verlust für den SV Bösensell: Raphael Prigent (l.) kann in der nächsten Saison nicht mehr für den SVB kicken, da er umgezogen ist.
Ein Verlust für den SV Bösensell: Raphael Prigent (l.) kann in der nächsten Saison nicht mehr für den SVB kicken, da er umgezogen ist. Foto: Marco Steinbrenner

Mit Julius Leifken, Lennard Overhoff , Robin Voßkühler, Tim Schölling und Marvin Holstein fehlten allerdings fünf Spieler. „Sie sind entschuldigt“, erklärte Krüskemper und lieferte den Grund sogleich nach: „Die Jungs sind als Betreuer bei einer Ferienfreizeit unterwegs.“ Mit der Kirchengemeinde ist das Quintett in Ankum, um mit den Kids im Zeltlager sicherlich auch das ein oder andere Mal dem Ball nachzujagen.

Beim Trainingsauftakt fehlten allerdings Raphael Prigent und Jonas Kraneburg. „Die beiden haben uns leider verlassen müssen. Raphael zieht nach Niedersachsen. Jonas hingegen hat beruflich zu viel um die Ohren“, so Krüskemper. Doch es gab auch ein neues Gesicht im Kreis der vielen verbliebenen Spieler. Vom Nachbarn VfL Senden II hat sich Alexander Gerlitz den Bösensellern angeschlossen. „Er ist sehr vielseitig und kann in der Offensive eigentlich jede Position übernehmen. Er hat außerdem auch schon mal als Sechser gespielt“, berichtete Krüskemper.

Insgesamt verfügt der amtierende A 2-Meister damit über einen 22 Mann starken Kader. Dass die SVB-Spieler durch den so knapp verpassten Aufstieg einen Knacks bekommen haben, glaubt Krüskemper nicht: „Alle haben Bock, in dieser starken Liga wieder anzugreifen. Dabei wollen wir noch besseren Fußball als in der vergangenen Saison zeigen. In einigen Spielen der vergangenen Serie ist es uns nämlich nicht gelungen, fußballerisch alles abzurufen. Wir haben noch Luft nach oben“, sagte Krüskemper weiter.

In den Ohren der Konkurrenz muss sich das wie eine Kampfansage anhören. Doch der SVB-Coach sieht sein Team nicht als den turmhohen Favoriten auf Platz eins. „Die Liga ist sehr, sehr ausgeglichen. Es gibt einige Mannschaften, die Meister werden können.“ Dazu zählten einmal mehr die „üblichen Verdächtigen“ Concordia Albachten, SV Rinkerode, TuS Hiltrup II, SV Herbern II und TuS Altenberge II.

„Wenn wir wieder oben dabei sein wollen, müssen wir unseren Stil verbessern“, so Krüskemper. Und das Spiel seiner Mannschaft sei nun mal sehr anstrengend, weshalb in Zukunft von jedem Spieler noch mehr Laufbereitschaft eingebracht werden müsse. „Wir brauchen richtig fitte Leute.“

Dass der SVB über solche Spieler verfügt, sah das Trainerduo am Donnerstag bereits beim Ausdauertest im Rahmen der ersten Einheit. „Viele haben in der trainingsfreien Zeit was getan, doch der ein oder andere muss noch was machen. Aber wir haben ja noch fünf Wochen“, erklärte Krüskemper.

Schon am Samstag (21. Juli) bestreiten die Bösenseller das erste Testspiel. Um 14 Uhr gastiert A-Ligist Fortuna Seppenrade im Stadion am Helmerbach. Der Gast stieg in der vergangenen Saison souverän in die A-Liga auf.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5920191?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35339%2F
Nachrichten-Ticker