Handball: Verbandsliga 1
ASV Senden lässt jede Zielstrebigkeit vermissen – 17:26

Senden -

Der ASV Senden hat das erste Spiel nach dem Staffelwechsel und einem Totalumbruch im Sommer mit 17:26 (6:17) gegen Aufsteiger TuS Brake verloren. Nach den Gründen für die Pleite musste Coach Swen Bieletzki nicht lange suchen.

Sonntag, 09.09.2018, 21:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 09.09.2018, 21:21 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 09.09.2018, 21:28 Uhr
Löste den glücklosen Lukas Kümper im Tor der Sendener ab und deutete mehrfach sein Können an: Michael Greinert.
Löste den glücklosen Lukas Kümper im Tor der Sendener ab und deutete mehrfach sein Können an: Michael Greinert. Foto: flo

Dass den Verbandsliga-Handballern des ASV Senden nach dem Totalumbruch im Sommer keine leichte Saison bevorsteht, wusste Coach Swen Bieletzki schon vor dem ersten Saisonspiel am Sonntagabend daheim gegen Aufsteiger TuS Brake . Möglicherweise hatte er aber gehofft, dass insbesondere die Angreifer schon einen Schritt weiter sind. Beim 17:26 (6:14) agierten die Hausherren in der Offensive 40 Minuten lang erschreckend schwach.

Nur zwei Tore in 20 Minuten

Zwar habe seine Sieben hinten „ganz ordentlich“ gestanden, so der neue Cheftrainer. Nur: „So viele Tore kannst du hinten gar nicht verhindern, wenn du vorn jede Zielstrebigkeit vermissen lässt.“ Ganze zwei Mal traf Senden in den ersten 20 Minuten. Weil Brake im gleichen Zeitraum zehn Mal netzte, war die Niederlage im Grunde da schon besiegelt.

„Kaum einer in unserem Rückraum ist mal in die Tiefe gegangen, hat das Eins-gegen-eins gesucht“, monierte Bielewski. Während die Besucher aus Bielefeld „einfach ihren Stiefel runtergespielt haben“.

Möglich, dass Malte Jetzke angesichts seiner Erfahrung die besseren Entscheidungen auf Rückraum Mitte getroffen hätte. Nur wirkte der Neuzugang vom Niedersachsen-Oberligisten HSG Plesse-Hardenberg einer Knöchelblessur wegen gar nicht mit. Jan-Niklas van de Pol war deutlich weniger torgefährlich als gegen Ende der Vorsaison. Allerdings nahm ihn sein Coach in Schutz: „Jan-Niklas braucht nach einer Verletzungspause noch etwas Zeit, um wieder auf das Niveau vom Frühjahr zu kommen.“ Positiv: Hendrik Hüging, der aufgrund hartnäckiger Schulterprobleme die gesamte Vorsaison hatte aussetzen müssen, war beim Comeback auf Anhieb bester ASV-Werfer.

ASV-Tore: Hüging (4), Kretschmer (3), Wieczorek (3), Bontrup (2), Eilers (2), T. Greinert (1), Hintze (1), Micke (1).

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