Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden unterliegt zum Saisonstart VC Allbau Essen

Senden -

Es sah gut aus für den ASV Senden beim Ligastart gegen Zweitliga-Absteiger VC Allbau Essen. Die Gastgeberinnen standen kurz vor der 2:0-Satzführung, doch dann gab es einen Knacks.

Sonntag, 16.09.2018, 13:28 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 13:25 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 13:28 Uhr
Ganz lang machen sich hier die ASV-Spielerinnen Felice-Lyn Lethaus (l.) und Ruth Lichte, die einen Angriff der Essenerin Ronja Brüggemann blocken.
Ganz lang machen sich hier die ASV-Spielerinnen Felice-Lyn Lethaus (l.) und Ruth Lichte, die einen Angriff der Essenerin Ronja Brüggemann blocken. Foto: Christian Besse

Mit einer Heimniederlage sind die Drittliga-Volleyballerinnen des ASV Senden in die Saison gestartet. Mit 1:3 (25:20, 22:25, 20:25, 18:25) verloren die Gastgeberinnen am Samstagabend gegen Zweitliga-Absteiger VC Allbau Essen.

Dabei waren die Sendenerinnen gegen den Favoriten aus dem Ruhrgebiet gut in die Partie gekommen. Im ersten Satz glichen sie einen 8:11-Rückstand aus und zogen selbst auf 15:12, 19:16 und 22:18 davon. Der zweite Satzball saß. Die heimischen Fans in der sehr gut gefüllten Neuen Halle konnten zufrieden sein.

Im zweiten Durchgang spielten die beiden Teams lange auf Augenhöhe. Dann brachte eine Aufschlagserie von ASV-Neuzugang Chiara Claassen einen Vier-Punkte-Vorsprung zum 15:11. Bis zum 22:20 konnte Senden seine Führung verteidigen, dann aber brach der Gastgeber ein. Vier Punkte in Folge holte der VC Allbau, dann brachten Claassen und Emira Peci den Ball nicht übers Netz zurück – der 1:1-Satzausgleich.

Doch die Yaglioglu-Sechs schaute schnell wieder nach vorne. Auch der dritte Durchgang verlief lange ausgeglichen, bis der ASV eine 16:14-Führung aus der Hand gab, die Essenerinnen erneut davonzogen und den Satz souverän nach Hause brachten.

Doch die Gastgeberinnen bäumten sich noch einmal auf. Mit 15:11 lag Senden im vierten Durchgang vorne, doch dann drehte der VC zum dritten Mal in Folge einen Satz. Eine letzte Auszeit von Trainer Suha Yaglioglu beim Stand von 17:21 half auch nichts mehr. Kurz darauf hatten die Gäste sechs Matchbälle, nach einem Ausball von ASV-Neuzugang Leonie Hoffmann war die Messe dann gelesen.

„Die Essenerinnen hatten ein bisschen mehr Erfahrung“, so Yaglioglu. „Am Ende des zweiten Satzes hatten wir einen Bruch im Spiel. Danach haben wir viele Fehler gemacht und auch nicht mehr richtig angegriffen.“

ASV: Altas, Claassen, Hoffmann, Lethaus, Lichte, Luther, Micke, Nagel, Peci.

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