Fußball: Landesliga 4
Heubrock und Co. wie aus einem Guss

Senden -

Unter vier Toren machen es die Sendener daheim derzeit nicht. Dem 4:0 vor 14 Tagen über Hüls folgte am Sonntag ein ebensolches über Westfalia Gemen. Ein Hausherr traf, wie er wollte.

Sonntag, 16.09.2018, 20:20 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 18:14 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 20:20 Uhr
Ausnahmsweise einen Schritt zu spät: Rabah Abed (r.), hier gegen Gemens Tobias Storcks.
Ausnahmsweise einen Schritt zu spät: Rabah Abed (r.), hier gegen Gemens Tobias Storcks. Foto: flo

Sie gaben sich wirklich die allergrößte Mühe, ihrem Mitspieler einen Treffer aufzulegen. Dass der seine überragende Leistung kröne. Doch ein Tor wollte Hendrik Heubrock Tag einfach nicht glücken. Was aber insofern nicht weiter ins Gewicht fiel, da Rabah Abed, neben Heubrock bester Sendener am gestrigen Tag, gleich drei Mal netzte. Am Ende gewann der VfL das Verfolgerduell gegen Westfalia Gemen mit 4:0 (3:0).

„Schade, dass Hendrik sich nicht belohnt hat“, so Sendens Coach über Heubrock, der diesmal hinter der einzigen VfL-Spitze Abed auf der Zehn agierte und vor allem vor dem Wechsel an den meisten gelungenen Offensivaktionen der Hausherren beteiligt war. Das 1:0 (11.) indes bereitete Otto, der entschieden nachgesetzt hatte, vor. Abed schraubte sich in die Lüfte und traf mit dem Kopf. Nur vier Minuten später die schönste Kombination des gesamten Spiels über Heubrock und Otto. Abnehmer war erneut Abed.

Abed-Hattrick

Auch das nächste Tor kurz vor der Pause war eine Wucht: Den so langen wie präzisen Ball von Philipp Plöger nahm Sendens Goalgetter elegant mit und ließ Gemens Keeper Sven Schneider abermals keine Abwehrgelegenheit – 3:0. Es mag für Gemen, bis dato immerhin eines von fünf Teams, die mit zehn Punkten in der Tabelle ganz vorn lagen, bitter klingen, aber: Die Gäste waren mit den vier Gegentoren – das 4:0 erzielte Joshua Dabrowski nach Ottos scharfer Hereingabe kurz nach dem Wechsel – noch gut bedient. Zumal Gemen selbst nur auf zwei halbe Chancen in 90 Minuten kam.

VfL: Wilms – Nagel, Reckmann, Plöger, Just – Reickert, Dabrowski (72. Morzonek) – Otto, Heubrock, Hölscher (80. Willing) – Abed (67. Odum). Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Abed (11.,15., 43.), 4:0 Dabrowski (47.). Beste Spieler: Heubrock, Abed, Otto, Plöger.

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