Volleyball: 3. Liga West
Keine Panik im Sportpark – ASV Senden empfängt SCU Emlichheim 2

Senden -

Suha Yaglioglu ist jemand, den grundsätzlich wenig erschüttert. Der Mann hat ja im Volleyball alles erlebt. Wieso es trotzdem allmählich Zeit werde, zu punkten, erklärt der Coach des ASV Senden vor dem Heimspiel am Samstag, 19 Uhr, gegen den SCU Emlichheim 2 im WN-Interview.

Freitag, 12.10.2018, 18:07 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 18:07 Uhr
Suha Yaglioglu machen die drei Auftaktniederlagen nicht nervös.
Suha Yaglioglu machen die drei Auftaktniederlagen nicht nervös. Foto: Marco Steinbrenner

Drei Spiele, null Punkte: Treibt Sie diese Bilanz um?

Yaglioglu: Nein, ich weiß ja, woran es gelegenen hat. Und wie wir diese Situation ändern können. Außerdem sind wir in der Vorsaison ähnlich gestartet – und haben uns peu à peu gesteigert.

Gewinnen wollen Sie aber schon am Samstag, oder?

Yaglioglu: Natürlich, das muss das Ziel sein. Zumal wir daheim spielen. Schon in der ersten Partie vor eigenem Publikum gegen Essen – immerhin ein Zweitligaabsteiger – war längst nicht alles schlecht. Auch in Ostbevern und Bremen haben wir phasenweise überzeugt. Was uns bislang fehlt, ist die Konstanz. Was aber relativ normal ist, wenn man mehrere Spielerinnen integrieren muss. Unsere bisherigen Auswärtsgegner hatten beide weniger Umbesetzungen im Sommer, waren also eingespielter. Bei uns dauert dieser Prozess noch an.

Auch zählen Essen, Ostbevern und Bremen nach Lage der Dinge zu den besseren Teams der Liga. Vertrauen Sie darauf, gegen Lintorf, den VCO Münster und Cloppenburg – alle ebenfalls noch ohne Sieg – zu punkten?

Yaglioglu: Das kann ich schon deshalb nicht, weil Lintorf und der VCO neu in dieser Spielklasse sind. Außerdem gibt es für mich keine guten oder schlechten Gegner. Wenn meine Mädchen Spaß am Volleyball haben, gut trainieren und das Einstudierte in der Liga umsetzen, dann sind sie in keinem Match chancenlos. Leider war die Trainingsbeteiligung in der Woche krankheitsbedingt nicht optimal.

Wer fehlt?

Yaglioglu: Unsere Kapitänin Marion Koenig steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Bei allen anderen bin ich zuversichtlich. Marie Nagel wechselt den Studienort und kommt daher am Samstag zum letzten Mal zum Einsatz. Dafür kann ich ab dem fünften Spieltag unsere Jugendlichen einsetzen.

Wie schätzen Sie Emlichheim 2 ein?

Yaglioglu: Die Mannschaft ist eine Mischung aus exzellent ausgebildeten Eigengewächsen – deren U 16 ist zuletzt Deutscher Meister geworden – und erfahrenen Kräften. 2017/18 haben wir in Emlichheim gewonnen und zu Hause verloren. Insofern tue ich mich mit Prognosen schwer.

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