Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Mit schweren Beinen gelingt dem SV Bösensell der Heimsieg

Bösensell -

Das Pokalspiel gegen den Oberligisten Gievenbeck hatte Spuren hinterlassen: Ohne die gewohnte Leichtigkeit besiegte der SV Bösensell dennoch die Warendorfer SU II mit 3:0 (1:0).

Montag, 29.10.2018, 18:44 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.10.2018, 18:26 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 29.10.2018, 18:44 Uhr
Nils Schulze Spüntrup (r.) brachte den SV Bösensell in Führung. Hier gewinnt er das Kopfballduell gegen Warendorfs Kapitän Alen Fehratovic.
Nils Schulze Spüntrup (r.) brachte den SV Bösensell in Führung. Hier gewinnt er das Kopfballduell gegen Warendorfs Kapitän Alen Fehratovic. Foto: Johannes Oetz

Der SV Bösensell lässt den Kontakt zu den Spitzenteams der A-Liga nicht abreißen: Verdient mit 3:0 (1:0) besiegte der amtierende Meister auf dem heimischen Kunstrasenplatz den Vorletzten, die Zweitvertretung der Warendorfer SU, und bleibt damit auf Rang sechs.

„Das war heute irgendwie ein komisches Spiel. Zwar haben wir verdient gewonnen, doch Vieles spielten wir nicht gut zu Ende. Vielleicht hat einigen ja doch noch das Gievenbeck-Spiel in den Knochen gesteckt“, sagte nach dem Abpfiff SVB-Trainer Mathias Krüskemper.

Drei Tage nach dem Pokal-Aus gegen den Oberligisten (0:3), bestimmte der SVB allerdings von Beginn an das Geschehen auf dem Platz am Helmerbach. Nach einem weiten Einwurf von Hendrik Evels in der 22. Minute kam das Spielgerät schließlich zum am langen Pfosten lauernden Nils Schulze Spüntrup, der das Leder nur noch über die Linie drücken musste – 1:0.

Sieben Minuten später war es wieder ein langer Einwurf, den Christoph Hohmann verlängerte. Dieses Mal kam der Ball zu Robin Voßkühler, der allerdings an WSU-Torhüter Manuel Langenbach scheiterte. 120 Sekunden danach hatte Schulze Spüntrup Pech, dass sein guter Kopfball nach einem Eckball noch von einem Abwehrspieler entschärft werden konnte. Wenig später hatte dann der SVB einmal ein wenig Glück, denn ein Fallrückzieher eines Gäste-Akteurs streifte nur den Außenpfosten (35.). Als Voßkühler eine weitere gute Einschussmöglichkeit nicht nutzen konnte (38.), ging es mit der knappen Führung für den Gastgeber in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff änderte sich das Spiel nicht. Nach 67 Minuten holte ein Warendorfer 18 Meter vor dem Tor Lars Rückel von den Beinen. Niklas Klöfkorn trat zum direkten Freistoß an und zimmerte den Ball zum 2:0 in den Winkel. In der 75. Spielminute markierte Florian Bußmann das 3:0. Zuvor hatte Hohmann den eingewechselten Oliver Mersmann mustergültig bedient, der Bußmann dann schön in Szene setzte.

„Wir haben zwar ordentlich verteidigt, doch das Aufbauspiel war insgesamt zu langsam. Außerdem fehlten die Passschärfe und die nötigen Seitenwechsel“, kritisierte Krüskemper.

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