Fußball: Kreisliga A2 Münster
Bösensell fehlt in Hiltrup das Quäntchen Glück

Bösensell -

War das jetzt ein Punktgewinn? Oder ein Verlust? Diese Frage stellt sich stets, wenn man einen Rückstand zumindest noch in ein Remis ummünzen kann. Auch beim SV Bösensell wussten sie nach dem 2:2 beim TuS Hiltrup II nicht so recht.

Sonntag, 09.12.2018, 22:45 Uhr aktualisiert: 09.12.2018, 22:50 Uhr
Lars Rückels (l.) Traumtor brachte das 2:2-Remis.
Lars Rückels (l.) Traumtor brachte das 2:2-Remis. Foto: Oetz

Mit einem 2:2 (0:2)-Remis bei der Reserve des TuS Hiltrup verabschiedete sich der SV Bösensell am Sonntag in die Winterpause. Doch hatte der SV Bösensell dabei nun zwei Punkte verloren oder einen Punkt gewonnen?

SVB-Trainer Mathias Krüskemper konnte diese Frage nach der Begegnung selbst nicht wirklich beantworten: „Insgesamt wäre für uns auf jeden Fall mehr drin gewesen. Doch nach einem 0:2-Rückstand zur Pause ist ein Unentschieden schon in Ordnung.“

Der erste Treffer des Tages ging in der 28. Minute auf das Konto von Till Leifken. Allerdings traf der Bösenseller ins eigene Tor und brachte die Gastgeber so mit 0:1 in Führung. Nach einer gefährlichen Flanke von Hiltrups Robin Wellermann wurde der SVB-Akteur im eigenen Strafraum unter Druck gesetzt und lenkte den Ball unglücklich ins eigene Gehäuse. In der Folge waren die Gäste zwar weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, eine Unachtsamkeit in der Defensive bedeute aber wenig später den zweiten Hiltruper Treffer (35.).

Die Bösenseller Aufholjagd startete kurz nach dem Seitenwechsel durch ein Tor von Linus Leifken (47.). Den Treffer zum 2:2 besorgte Lars Rückel in der 67. Minute mit einem Traumtor aus gut 18 Metern. In der 85. Minute hätte Selbiger seine Mannschaft beinahe sogar noch zum Sieg geführt. Dieses Mal ging sein Distanzschuss aber nur an die Latte. Da auch Nils Schulze Spüntrup und Florian Bußmann gute Gelegenheiten liegen ließen, blieb es letztlich bei der Punkteteilung. „Spielerisch war das heute zweifelsfrei eine gute Leistung und ein weiterer Schritt nach vorne“, bewertete Krüskemper die Leistung seiner Elf durchaus positiv.

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