Volleyball: 3. Liga Frauen
Der ASV Senden macht‘s wieder spannend

Senden -

Den dritten Sieg in Folge fuhr der ASV Senden gegen den VC Olympia Münster ein. Dabei tat er sich wie schon gegen Lintorf unnötig schwer.

Mittwoch, 12.12.2018, 22:55 Uhr
Der sitzt: ASV-Spielerin Doreen Luther bringt den Ball am gegnerischen Block vorbei.
Der sitzt: ASV-Spielerin Doreen Luther bringt den Ball am gegnerischen Block vorbei. Foto: Christian Besse

Den dritten Sieg in Folge fuhren die Volleyballerinnen des ASV Senden am Mittwochabend im Nachbarschaftsderby gegen den VC Olympia Münster ein. Dabei taten sie sich in der vorgezogenen Drittliga-Begegnung, ähnlich wie beim ersten Heimsieg gegen Lintorf, unnötig schwer. In den ersten beiden Sätzen lagen die Gastgeberinnen gegen die junge Stützpunkt-Mannschaft aus der Domstadt teilweise deutlich in Führung und verloren beide Male. So wurden aus drei machbaren Punkten nur noch zwei – die die Yaglioglu-Sechs mit einem 3:2-Sieg (20:25, 23:25, 25:21, 25:23, 15:9) dann aber ins Ziel retteten.

Wie schon beim klaren Auswärtssieg am Sonntag bei BW Aasee war der ASV-Kader auch diesmal wieder komplett, auch der VCO hatte eine lange Bank. Ähnlich gut besetzt war die Zuschauertribüne mit hörbar vielen Fans aus Münster, die vor allem in den Endphasen der ersten beiden Sätze viel Grund zur Freude hatten.

Mit 17:13 lagen die Sendenerinnen im ersten Satz vorne, mit 23:19 im zweiten. In beiden Fällen kauften die jungen Gästespielerinnen dem ASV noch den Schneid ab. Das sollte ihm in Durchgang drei nicht mehr passieren. Auch diesmal lag er fast ständig in Führung, rettete diese aber nun ins Ziel. Im vierten Satz zunächst das gleiche Bild: Senden lag gegen den vor allem in Annahme und Block schwächelnden VCO mit 17:9 und 20:14 in Front. Doch dann wackelte der Gastgeber wieder, und plötzlich stand es 22:22. Aber der ASV behielt die Nerven und erarbeitete sich zwei Satzbälle, von denen der zweite saß.

Im Tiebreak sorgten die Sendenerinnen dann schnell für klare Verhältnisse. Nach einer Aufschlagserie von Leonie Hoffmann hieß es 11:6, und diesmal ließ der Gastgeber nichts mehr anbrennen.

„Der VCO hatte mit seiner jungen Mannschaft nichts zu verlieren“, analysierte ASV-Trainer Suha Yaglioglu. „Wir haben die Aufgabe unterm Strich gut gelöst.“

ASV: Altas, Claassen, Hoffmann, Kirchhoff, Micke, Lethaus, Lichte, Luther, Peci, Täger.

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