Handball: Verbandsliga 1
ASV Senden siegt mit Glück, Können und Tobias Uphues

Senden -

Der ASV Senden feiert seinen zweiten Saisonsieg. Matchwinner beim 28:27 (19:14) über die HSG TuS/EK Spradow sind ein Oldie und ein Youngster.

Sonntag, 16.12.2018, 21:09 Uhr aktualisiert: 16.12.2018, 21:12 Uhr
Tobias Uphues (M.), der üblicherweise den Kasten der ASV-A-Junioren sauber hält, war nach der Schlusssirene der meistgeherzte Mann im Sportpark.
Tobias Uphues (M.), der üblicherweise den Kasten der ASV-A-Junioren sauber hält, war nach der Schlusssirene der meistgeherzte Mann im Sportpark. Foto: flo

„Zu irgendwas“, flachste Swen Bieletzki, „müssen die vielen Niederlagen ja gut gewesen sein.“ Etwa als Mahnung, nur ja bis zum Ende konzentriert zu bleiben und nicht – wie so häufig in dieser Saison schon – einen möglichen Sieg in der Schlussphase noch wegzuwerfen. Also schmissen sich die Abwehrleute des ASV Senden in den Schlusssekunden in jeden Ball, auf jeden Gegenspieler – und ließen nicht locker, bis der 28:27 (19:14)-Sieg über die HSG TuS/EK Spradow unter Dach und Fach war.

Allerdings räumte Coach Bieletzki ein, „dass wir in den letzten Minuten auch ein bisschen Glück hatten“. Vor allem aber hatten die hiesigen Verbandsliga-Handballer einen bärenstarken Torhüter in ihren Reihen: Tobias Uphues nahm, unterstützt von einer ebenfalls überzeugenden Deckung, in der entscheidenden Phase mehrere freie HSG-Würfe weg und war nach dem zweiten Saisonerfolg der meistgeherzte Mann im Sportpark.

Kuhlmann vor der Pause Sendens Bester

Bester Sendener vor dem Wechsel war Hendrik Kuhlmann, der allein zwischen der zwölften und der 19. Minute fünf Mal traf. Wobei es verdammt schwerfällt, überhaupt einen ASV-Mann herauszuheben. Was alle Sendener, auch die eingewechselten, in der ersten Hälfte ablieferten, war überragend. Vorn wie hinten.

Während die Abwehr das Niveau fast durchgängig hielt, „haben wir nach der Pause vorne einige Male die falschen Entscheidungen getroffen“, so Bieletzki. Schnell war das bei Halbzeit noch so schöne Fünf-Tore-Polster auf einen einzigen Treffer zusammengeschrumpft (21:20/37.). Doch diesen knappen Vorsprung retteten die Hausherren mit viel Leidenschaft, ein wenig Fortune und dem groß auftrumpfenden A-Jugend-Keeper ins Ziel.

ASV-Tore: Kuhlmann (9/3), Wieczorek (7), Starke (4), Hüging (3), Micke (3), Rosenthal (2).

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