Volleyball: 3. Liga Frauen
ASV Senden gegen BSV Ostbevern: Ein Einbruch ist einer zu viel

Senden -

Auf ein Spiel auf Augenhöhe hatten die Anhänger des ASV Senden gegen den BSV Ostbevern gehofft. Zunächst sah es auch ganz danach aus. Doch dann kam der dritte Satz.

Sonntag, 13.01.2019, 15:10 Uhr aktualisiert: 13.01.2019, 15:12 Uhr
Sechs Arme sind immer noch zu wenig: BSV-Spielerin Lea Dreckmann überwindet den Sendener Block mit Viktoria Micke (v.l.), Chiara Claassen und Emira Peci.
Sechs Arme sind immer noch zu wenig: BSV-Spielerin Lea Dreckmann überwindet den Sendener Block mit Viktoria Micke (v.l.), Chiara Claassen und Emira Peci. Foto: Christian Besse

Es wurde nichts mit der Revanche. Wie schon das Hinspiel verloren die Drittliga-Volleyballerinnen des ASV Senden die Heimpartie gegen den Tabellenzweiten BSV Ostbevern mit 1:3 (23:25, 25:23, 23:25, 19:25). Es war eine verdiente Niederlage, weil die Gäste zwar in den ersten beiden Sätzen mit dem Favoriten aus dem Ostmünsterland auf Augenhöhe spielten, die Partie im dritten aber aus der Hand gaben – im vierten machte der routinierte BSV den Sack dann zu.

Die Gastgeberinnen waren gehandicapt in die Partie gegangen, nachdem sich Felicitas Täger beim Einschlagen verletzt hatte. Im zweiten Satz kam sie zwar noch zu einem Kurzeinsatz, doch Trainer Suha Yaglioglu nahm die Angeschlagene bald wieder vom Feld.

Die ersten beiden Durchgänge gaben den heimischen Zuschauern die Hoffnung, dass es diesmal eine Partie auf Augenhöhe werden würde. In Satz Nummer eins schenkten sich die beiden Teams bis zum 23:23 nichts, dann hatte der BSV das bessere Ende für sich. Im zweiten Satz lief es ähnlich, diesmal aber hieß der Sieger ASV. Dabei hatte er mit 5:10 und 14:18 zurückgelegen, aber Aufschlagserien von Chiara Claassen und Emira Peci hatten die Sendenerinnen wieder ins Spiel gebracht.

Doch dann brach der Gastgeber ein. In Annahme und Abwehr lief in Durchgang drei fast nichts mehr und auch der Block schwächelte merklich. Ostbevern zog auf 5:0, 13:6 und 18:9 davon. Beim Satzball von 24:13, als der mitgereiste BSV-Fanblock geschlossen aufstand, um die praktisch gebuchte 2:1-Führung zu feiern, berappelte sich die Yaglioglu-Sechs plötzlich. Zehn Punkte in Folge holten die Sendenerinnen bei Aufschlag von Viktoria Micke gegen nun mehr und mehr verunsicherte Gäste, doch die Aufholjagd erwies sich am Ende doch noch als einen Tacken zu spät gestartet.

Im vierten Satz lief der ASV wieder einem Rückstand hinterher, zog nach einer Claassen-Serie von sechs Punkten zum 15:12 wieder am BSV vorbei und musste sich am Ende doch der Abgezocktheit der erfahreneren Ostbevernerinnen beugen.

„Wir haben zwei Sätze lang sehr gut gespielt“, so Suha Yaglioglu. „Dann haben wir es dem BSV zu leicht gemacht.“

ASV: Altas, Claassen, Geschermann, Hoffmann, Lichte, Luther, Micke, Peci, Täger, Venghaus.

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