Handball: Verbandsliga 1
Kellerduell zwischen Ahlener SG 2 und ASV Senden findet keinen Sieger

Senden -

26:26 endete das Kellerduell zwischen Aufsteiger Ahlener SG 2 und Staffelwechsler ASV Senden. Wem das Remis mehr hilft? Gute Frage.

Sonntag, 13.01.2019, 20:19 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 15:58 Uhr
Bloß kein weiteres Gegentor: In dieser Szene unterbinden Hendrik Hüging (l.) und David Ernst (r.) einen ASG-Angriff.
Bloß kein weiteres Gegentor: In dieser Szene unterbinden Hendrik Hüging (l.) und David Ernst (r.) einen ASG-Angriff. Foto: Lars Gummich

So dramatisch das Geschehen in den letzten Minuten war, so plötzlich habe sich nach der Schlusssirene „auf beiden Seiten Lethargie breitgemacht“, erklärte Christoph Chwalek, Co-Trainer des Handball-Verbandsligisten ASV Senden, nach dem 26:26 (13:14) im Kellerduell bei der Ahlener SG 2. Punkt gewonnen oder Punkt verloren? So richtig konnte sich kein Team darauf einen Reim machen. Betrachtet man es positiv, hat der Tabellenletzte (5:21) nach inzwischen zwei Heimsiegen den ersten Auswärtszähler geholt. Zudem ist der Rückstand auf die Drittliga-Reserve der ASG (8:18) nicht größer geworden. Aber „es war halt noch mehr drin“, so der Assistent von Swen Bieletzki.

ASV anfangs schlafmützig

Dabei hatte es richtig übel begonnen für die Sendener. 0:5 stand es aus Gästesicht nach acht Minuten. Ein Debakel drohte – und das beim Erzrivalen. „Wir waren viel zu behäbig“, fasste Chwalek den Start des Derbys zusammen. Immer wieder steckten die Ahlener den Ball ihrem Kreisläufer zu, der dann keine Mühe hatte, Lukas Kümper (machte später für Tobias Uphues Platz) im ASV-Tor zu überwinden. Während dessen Vorderleute im Angriff regelmäßig die falschen Entscheidungen trafen. Nur gut, dass Rückraum-Shooter Hendrik Hüging die Besucher anschließend mit seinen Buden im Spiel hielt.

Gäste plötzlich vorn

In der zweiten Hälfte zog Ahlen wieder weg (17:13/ 34.). Und wieder ließ sich Senden nicht abschütteln. Acht Minuten vor dem Ende führte der ASV dank eines Treffers von U 19-Mann Till Rotering gar mit 23:21. Doch die Ahlener gaben nicht klein bei. Um den Zwei-Tore-Rückstand wettzumachen, benötigten sie keine zwei Zeigerumdrehungen. Und in den letzten 30 Sekunden hatten sie bei eigenem Ballbesitz alle Trümpfe in der Hand. Ein weiteres Tor wollte ihnen aber ebenso wenig gelingen wie Hüging, dessen abgefälschter Wurf mit dem Gong an den Pfosten klatschte.

ASV-Tore: Micke (6/2), Hüging (5), van de Pol (5), Kuhlmann (2), Mühlhoff (2), Rotering (2), Wieczorek (2), Ernst (1), Schlögl (1).

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