Handball: A-Jugend-Oberliga
Handballparty findet jähes Ende – ASV Senden unterliegt Sparta knapp

Senden -

Der ASV Senden hat den Ligagipfel gegen Sparta Münster mit 19:20 (11:13) verloren. Die Abwehr der Gastgeber war keinen Deut schlechter als die der Besucher. Dafür haperte es an anderer Stelle.

Dienstag, 12.02.2019, 17:58 Uhr aktualisiert: 12.02.2019, 18:01 Uhr
Traf zwei Mal, schoss aber – wie seine Nebenleute – zu viele Fahrkarten: Max Klosterkamp.
Traf zwei Mal, schoss aber – wie seine Nebenleute – zu viele Fahrkarten: Max Klosterkamp. Foto: ASV Senden

Alles war angerichtet für das Handballfest im Sportpark. Die Halle rappelvoll, die Vorfreude riesig – wie auch der Glaube der A-Jugend-Oberliga-Handballer des ASV Senden daran, Sparta Münster zu stürzen und den Spitzenreiter, zumindest nach Minuspunkten, zu überholen. Doch nach hochspannenden 60 Minuten jubelten die Gäste, der ASV hatte mit 19:20 (11:13) das Nachsehen.

ASV-Coach Sebastian Tenholt war unmittelbar nach dem Schlusspfiff „herbe enttäuscht“ und konnte sich auch tags darauf noch keinen rechten Reim auf die Niederlage machen. Ob die prächtige Kulisse die eigene Sieben gehemmt habe? „Möglich. Vielleicht waren sich die Jungs auch im Vorfeld zu sicher, dass sie das Match gewinnen.“ Schon das Hinspiel (20:25) habe ja weniger Sparta gewonnen denn Senden verloren. Doch wie damals, Ende September, habe die eigene U 19 nicht annähernd zur Bestform gefunden.

Schwache ASV-Offensive

Vor allem bei eigenem Ballbesitz: So „wild“ wie „unvorbereitet“ habe der ASV abgeschlossen. Für Münsters Keeper war es somit ein Leichtes, die Würfe der Hausherren zu entschärfen. Zwar hielt auf der anderen Seite Tobias Uphues ebenfalls, was zu halten war. Auch sei die Abwehr, insbesondere nach dem Wechsel, griffig genug gewesen. Aber mit so einer Angriffsleistung sei halt kein Staat zu machen, ärgerte sich Tenholt. Nur vier Mann – Uphues, Matthias Hernzel, Malte Eierhoff und Caio Wetterkamp – hätten im Rahmen ihrer Möglichkeiten agiert.

Trotzdem schien der Sieg beim Stande von 19:17 (50.) zum Greifen nah. Oder wenigstens das Remis, nachdem Sendens Nummer eins einen Siebenmeter des Spartaners Michel Flockert pariert hatte (60.). Doch auch die letzte Offensivaktion der Hausherren verpuffte.

ASV-Tore: Eierhoff (7/2), Otte (4), Wetterkamp (3), Klosterkamp (2), Hernzel (1), Kollek (1), Wichmann (1).

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