Handball: Verbandsliga 1
Eins-a-Angriffsleistung bringt ASV Senden den nächsten Heimsieg

Senden -

Der ASV Senden hat LIT Tribe Germania 2 daheim mit 36:31 (18:14) bezwungen. Den Grundstein zum Sieg legten die Hausherren ausnahmsweise nicht in der Deckung.

Sonntag, 17.02.2019, 22:00 Uhr aktualisiert: 17.02.2019, 22:08 Uhr
Immer wieder suchte und fand der ASV – hier Jan-Niklas van de Pol – Lücken in der LIT-Deckung.
Immer wieder suchte und fand der ASV – hier Jan-Niklas van de Pol – Lücken in der LIT-Deckung. Foto: flo

Vor allem auf eigenem Terrain kann derzeit nichts und niemand den ASV Senden stoppen. Das 36:31 (18:14) über LIT Tribe Germania 2 war bereits der vierte Heimerfolg der hiesigen Verbandsliga-Handballer am Stück. Dank des Sieges zog die Sieben von Swen Bieletzki wieder an der Ahlener SG 2 (24:28 bei der HSG Porta Westfalica) vorbei und ist nur noch Drittletzter.

War es in der Vergangenheit immer wieder die bissige ASV-Deckung, die den Erfolg brachte, so verdankten die Hausherren den Triumph am Sonntagabend vor allem der Eins-a-Angriffsleistung. Kaum überhastete Würfe, viel Tempo, geschicktes Einlaufen und Kreuzen, beherztes Vordringen in die Tiefe sowie das geschickte Einsetzen der Kreisläufer: Damit war der Gast aus Ostwestfalen eins ums andere Mal überfordert.

Kaum Schwächen in der Offensive

Hervorheben mochte der Coach dabei keinen Offensivmann: „Zu Beginn Julius Kretschmer , später Jan-Niklas van de Pol, Max Starke , Steffen Mühlhoff und Janis Wieczorek, am Kreis unser Youngster Max Schlögl sowie Jens Micke – alle haben ihre Sache vorn richtig gut gemacht.“ Gleiches galt unbedingt auch für Malte Jetzke, der sich aber in seinem bis dato vielleicht besten Spiel für die Sendener Mitte der zweiten Hälfte die Schulter auskugelte – Krankenhaus statt Siegerbierchen.

Keinesfalls unzufrieden war Bieletzki trotz der 31 Gegentore mit der Vorstellung der eigenen Defensive: „Man darf ja nicht vergessen, dass der Gegner fast durchgehend mit sieben Feldspielern angegriffen hat.“ Und: „Wenn man permanent mit drei, vier, fünf Toren Unterschied führt, dann fallen die Gegentreffer halt nicht so ins Gewicht.“

Ein weiterer Faktor: Lukas Kümper. Der ASV-Keeper, seit Wochen in guter Verfassung, war gerade in der Schlussphase zur Stelle, wann immer es eng zu werden drohte. Zudem parierte er einen Strafwurf der Gäste.

ASV-Tore: Wieczorek (6), Mühlhoff (4/1), Starke (4), van de Pol (4), Jetzke (3), Kuhlmann (3), Micke (3), Hüging (2), Schlögl (2), Ernst (1), Hintze (1), Kretschmer (1), Kümper (1), Otte (1).

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