Handball: U 17-Verbandsliga
Niveau hoch, Schiris schwach – ASV Senden verliert

Senden -

Mit der Leistung seiner Schützlinge war Thomas Hammerschmidt trotz der knappen Niederlage beim HC Heeren-Werve absolut einverstanden. Etwas anderes hatte dem Coach des ASV Senden dagegen gar nicht gefallen.

Freitag, 01.03.2019, 18:44 Uhr aktualisiert: 01.03.2019, 18:50 Uhr
Traf sechs Mal für die Sendener: Malte Mallmann.
Traf sechs Mal für die Sendener: Malte Mallmann. Foto: ASV

Thomas Hammerschmidt , Coach des U 17-Verbandsligisten ASV Senden , bescheinigte der eigenen Mannschaft wie der des Gegners, HC Heeren-Werve, eine Top-Leistung: „Das war ein richtig gutes Handballspiel.“ Die Einzigen, die sich, aus Hammerschmidts Sicht, nicht dem hohen Niveau anpassen mochten, seien die Unparteiischen gewesen. Was den ASV-Coach deutlich mehr ärgerte als die 28:30 (15:17)-Niederlage.

Besonders eine Szene erzürnte den Trainer der Gäste. Bei einem freien Wurf habe ein Kamener Mats Klose in den Arm gegriffen. „Eine glasklare rote Karte“, schimpfte Hammerschmidt. Dazu logischerweise ein Siebenmeter. Die Referees indes ließen die Partie weiterlaufen. Während sein Kreisläufer „leichenblass“ vom Parkett geführt wurde (und auch nicht wieder zurückkehrte), warf der ASV-Coach dem Schiedsrichtergespann „ein paar böse Blicke“ zu, die ihm die rote Karte und seinem Team eine zweiminütige Unterzahl einbrachte.

Aufholjagd kostet Energie

Wobei Hammerschmidt ja viel lieber über das Verfolgerduell an sich reden wollte. Die körperlich robusten wie individuell starken Hausherren lagen fast immer vorn, Senden kämpfte sich stets heran. Permanent einem Rückstand hinterherzulaufen, koste allerdings enorm viel Energie, weiß Hammerschmidt. Womöglich habe die in der entscheidenden Phase gefehlt. Jakob Janssen, abermals bester ASV-Werfer, verkürzte ein letztes Mal auf 28:29 (49.). Doch eine halbe Minute vor der Sirene erzielte Louis Guttmann Treffer Nummer 30 für Heeren-Werve – die Entscheidung. Hammerschmidt zollte seiner Sieben dennoch „großen Respekt“. Gerade angesichts mehrerer angeschlagener Spieler habe sie phasenweise nahe am Optimum agiert. Nur die Abwehr sei in Hälfte eins „etwas löchrig“ gewesen.

ASV-Tore: Janssen (11/2), Mallmann (6), Liemann (5), Franken (3), Neve (3).

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