Fußball: Frauen-Kreispokal
VfL Senden: Kampf und Bissigkeit reichen am Ende nicht gegen BSV Ostbevern

Senden -

120 Minuten lang spielte der klare Außenseiter VfL Senden mit dem BSV Ostbevern praktisch auf Augenhöhe. Doch am Ende sollte das nicht reichen, um den Finaleinzug klar zu machen.

Donnerstag, 11.04.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 17.04.2019, 14:28 Uhr
Aller Einsatz war am Ende umsonst: VfL-Stürmerin Hanan Das (r.), hier im Ligaspiel gegen Fortuna Seppenrade, und ihre Mitspielerinnen verloren gegen den Favoriten BSV Ostbevern.
Aller Einsatz war am Ende umsonst: VfL-Stürmerin Hanan Das (r.), hier im Ligaspiel gegen Fortuna Seppenrade, und ihre Mitspielerinnen verloren gegen den Favoriten BSV Ostbevern. Foto: Andreas Krüskemper

Pokal-Aus für die Fußballerinnen des VfL Senden – mit 1:2 n. V. musste sich der Bezirksligist am Mittwochabend dem Westfalenligisten BSV Ostbevern geschlagen geben. „Spielerisch war uns der BSV zwar überlegen, aber kämpferisch waren beide Teams gleichwertig“, so Sendens Co-Trainer Dirk Michelt .

Die Mannschaft von Annika Scheunemann und Michelt ging sogar in Führung. Den Treffer erzielte Theresa Wellerdieck nach fast einer halben Stunde Spielzeit. Bis zur Halbzeitpause blieb es auch beim 1:0 für den Außenseiter. Doch nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff traf Kira Lücke zum Ausgleich für Ostbevern (50.) nach einem, wie Michelt klarstellte, „überragenden Spielzug der Gegner, bei dem ich meiner Mannschaft keinerlei Vorwürfe machen kann und will“.

Beim 1:1 blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit, trotz taktischer Umstellungen und Auswechslungen auf beiden Seiten. Und als wenn nach einem Drehbuch gespielt worden wäre, wiederholte sich das Szenario, dass die Zuschauer schon nach dem ersten Wiederanpfiff gesehen hatten: Die Mannschaften waren fünf Minuten auf dem Spielfeld, und ein Ostbeverner Treffer fiel. Gegen den Sonntagsschuss von Michelle Schlattmann war Sendens Torhüterin Verena Kaesler machtlos. Und obwohl die Gastgeberinnen kämpften und bissig waren, hatten sie nicht mehr genug Kraft übrig, um das Spiel in den verbleibenden Minuten noch zu drehen.

Dennoch verlief diese Partie für den VfL viel besser als die vorherigen Pokalspiele gegen den BSV Ostbevern (1:6, 0:4). Daher war die Stimmung bei Sendens Trainerteam nicht sonderlich getrübt. Vielleicht auch aufgrund der aktuellen Situation in der Bezirksliga: Dort steht der VfL nach wie vor auf Platz eins.

VfL: Kaesler – Schemmelmann (86. Greshake), Böcker, Beck, Das (70. Maretzke), Vollmer, Tenholt, Zensen, Gaszek, Gräfe (77. Echter), Wellerdieck. Tore: 1:0 Wellerdieck, 1:1 Lücke (50.), 2:1 Schlattmann (95.).

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