Fußball: Frauen-Bezirksliga 5
VfL Senden in Herten: Starker Anfang – schwaches Ende

Senden -

Von einem „ganz furchtbaren Spiel“ sprach die Trainerin des VfL Senden nach der Partie in Herten. Immerhin fuhren die Gäste mit einem Punkt nach Hause. Dieser dürfte im Titelkampf aber nicht viel nützen.

Dienstag, 23.04.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 26.04.2019, 18:42 Uhr
Linda Tenholt (am Ball) erzielte die VfL-Führung mit einem direkten Freistoß.
Linda Tenholt (am Ball) erzielte die VfL-Führung mit einem direkten Freistoß. Foto: Krüskemper

„Ein leistungsgerechtes Unentschieden in einem ganz furchtbaren Spiel, das keine Höhepunkte zu bieten hatte“, bilanzierte Trainerin Annika Scheunemann das 1:1 (1:1) der Sendener Bezirksliga-Fußballerinnen im Nachholspiel bei der SpVgg Herten.

Dabei hatte die Partie für den Tabellenzweiten gut angefangen. Der VfL fand schnell ins Spiel. Theresa Wellerdieck hatte die Gästeführung auf dem Fuß, traf aber nur die Latte. Im Gegenzug hatten die Sendenerinnen Glück, dass ein eher verunglückter Schuss der Gastgeber, der auf dem trockenen Rasen noch versprang, nur an den Pfosten ging.

Herten stand eng, zog sich bei Sendener Ballbesitz weit in die eigene Hälfte zurück. Die Scheunemann-Elf wiederum verlor immer mehr den Faden. Die Pässe kamen nicht mehr an, die VfL-Spielerinnen rannten sich bei Dribblings in den gegnerischen Reihen fest, anstatt frühzeitig abzuspielen.

Dennoch konnten sie sich immer mal wieder vor das Hertener Tor kombinieren. Bei einem Angriff wurde Hanan Das kurz vor dem Strafraum per Foul gestoppt, Linda Tenholt verwandelte den Freistoß sehenswert in den rechten Giebel (39.). Die Freude währte nur kurz: Bei einer gegnerischen Ecke stimmte die Sendener Zuordnung nicht, und Hertens Stürmerin Hannah Kober kam fast frei zum Abschluss – 1:1 (43.).

Nach der Pause verrannten die VfLerinnen sich mehr und mehr in Einzelaktionen, das Zusammenspiel klappte nicht mehr. Herten wurde stärker und gefährlich über die Außenbahnen. Den Gastgebern schien die Punkteteilung allerdings auszureichen, mehr als nötig investierte Herten auch nicht. Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. So blieb es bei dem Remis, für das sich der VfL im Meisterschaftsrennen im Meisterschaftsrennen mit dem FC Oeding nicht allzu viel kaufen kann.

VfL: Kaesler – Böcker, Vollmer, Greshake – Beck, Tenholt – Gräfe (85. Maretzke), Wellerdieck, Zensen, Echter (70. Gaszek) – Das.

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