Reitturnier in Ascheberg
WN-Pokal: Der Favorit bleibt blass

Ascheberg -

Eine Überraschung: Der Favorit und Lokalmatador blieb in der dritten Wertungsrunde des WN-Pokals blass – diesmal siegte eine andere Equipe als der RV St. Hubertus Ascheberg. Alles andere als überraschend war der Ausgang der Einzelwertung.

Montag, 17.06.2019, 18:10 Uhr
Ohne Fehl und Tadel – die Equipe des RV Seppenrade beeindruckte mit vier fehlerfreien Ritten: Carlotta Kühnhenrich mit Caruso (v.l.), Georg Schürhoff mit Ruby, Marleen Alichmann mit Monday Sucks und Annika Gebbe mit Lady.
Ohne Fehl und Tadel – die Equipe des RV Seppenrade beeindruckte mit vier fehlerfreien Ritten: Carlotta Kühnhenrich mit Caruso (v.l.), Georg Schürhoff mit Ruby, Marleen Alichmann mit Monday Sucks und Annika Gebbe mit Lady. Foto: Christian Besse

Überraschung auf dem Reitturnier in Ascheberg: Der Favorit und Lokalmatador RV St. Hubertus musste sich in der dritten Wertungsrunde des WN-Pokals nach nur einem fehlerfreien Ritt mit Platz vier begnügen. Dafür startete der RV Seppenrade durch – die Rosendorf-Equipe riss in vier Ritten nicht eine einzige Stange. Das war im diesjährigen Wettbewerb noch keinem Team gelungen.

Viel genutzt hätte den Seppenradern diese stolze Bilanz aber nicht, wenn sie nicht auch flott unterwegs gewesen wären. Denn nur die besten drei Ritte werden in die Wertung genommen, und jeweils drei Mal fehlerfrei waren auch der RV von Nagel Herbern und der RV Lüdinghausen durch den Parcours gekommen. Dass die Siegerschleifen am Ende nach Seppenrade gingen, lag vor allem an Annika Gebbe , die mit Lady in 39,97 Sekunden durch den Stangenwald jagte. Noch schneller war nur einer: Johann Freisfeld mit Top Navaria. Der Elfjährige war der einzige Ascheberger, der alle Stangen unberührt ließ. Das war sein zweiter Sieg in der Einzelwertung nach dem ersten Platz in Seppenrade und dem zweiten in Lüdinghausen.

An diesem Wochenende war bei uns der Wurm drin.

Frank Fallenberg

Ungewöhnlich verhalten bewegten sich Freisfelds Vereinskollege Frank Fallenberg und Le Coer durch den heimischen Stangenwald. Das Paar, sonst Abonnent auf einen fixen Auftritt mit kurzen Wendungen, hatte ganz offensichtlich nicht seinen besten Tag und ging nach seinem ersten Abwurf – bei dem einen sollte es auch bleiben – ganz auf Nummer sicher. „An diesem Wochenende war bei uns der Wurm drin“, sollte Fallenberg nach der Platzierung sagen.

So musste sich der RV St. Hubertus, der die ersten beiden Wertungsrunden gewonnen hatte, nach den Lüdinghausern in die Teamwertung einreihen. Dass die Ascheberger in der aktuellen Gesamtwertung immer noch vorne stehen, haben sie vor allem dem RV Senden zu verdanken. In den ersten beiden Wertungsrunden hatte dieser sich jeweils direkt hinter Freisfeld, Fallenberg und Co. platziert. Diesmal auch – nur, dass Ascheberg diesmal nicht Sieger, sondern Vorletzter wurde. Nur Pia Heeren und Lucatoni blieben wie schon in Lüdinghausen und Seppenrade fehlerfrei – Platz drei in der Einzelwertung hinter Freisfeld und Gebbe.

Dabei war Top Navaria, das Pferd des schnellsten Reiters, nicht der einzige Vierbeiner aus Ascheberg, der fehlerfrei geblieben war. Auch Aronia vom Hof Schulze-Pellengahr ließ die Stangen dort, wo sie hingehören. Die Stute wurde geritten von Pia Fricke. Die Amazone vom RV Lüdinghausen sattelt sonst Casa Grande. In diesem Jahr ist der WN-Pokal für die Stute aber tabu. Laut Wettbewerbsbestimmungen darf sie 2019 nicht antreten – wie jedes Pferd, das im Vorjahr mindestens eine M-Platzierung erreicht hat.

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