Volleyball: Frauen-Regionalliga
Oliver Grote trainiert den ASV Senden

Senden -

Drittliga-Absteiger ASV Senden hat den Nachfolger der Trainerlegende Suha Yaglioglu gefunden. Die Hürden für Oliver Grote sind groß. Der Osnabrücker tritt nicht nur in große Fußstapfen, sondern übernimmt auch eine komplett neue Mannschaft.

Donnerstag, 04.07.2019, 14:15 Uhr aktualisiert: 05.07.2019, 21:26 Uhr
Jürgen Urban und Steffi Venghaus von der ASV-Volleyballabteilung hoffen auf eine lange und sportlich erfolgreiche Zusammenarbeit mit Oliver Grote (M.).
Jürgen Urban und Steffi Venghaus von der ASV-Volleyballabteilung hoffen auf eine lange und sportlich erfolgreiche Zusammenarbeit mit Oliver Grote (M.). Foto: Christian Besse

21 Jahre lang trainierte Suha Yaglioglu erfolgreich die Volleyballerinnen des ASV Senden , brachte auch den Nachwuchs des Vereins auf den Weg in den Seniorensport. Da kann man durchaus von einer Ära sprechen. Den Verantwortlichen der Sendener Volleyballabteilung wäre es nach dem Wechsel von Yaglioglu zum Zweitligisten SV Bad Laer nur recht, wenn an der Bulderner Straße nun ein neues Volleyball-Zeitalter eingeläutet würde. Gelingt das, würde diese im Nachhinein die Oliver-Grote-Ära genannt werden.

Einfach werde das aber nicht, so der neue Coach selbst. Nicht nur, weil er in ganz große Fußstapfen tritt: „Das ist eine schwierige Situation für den ASV“, sagt Grote . Nach dem Abstieg in die Regionalliga haben, wie berichtet, fast alle Spielerinnen den ASV verlassen, das Team steht vor einem großen Umbruch. Doch der Verein ist optimistisch, was den neuen Trainer angeht. „Wir haben nur Gutes über ihn gehört“, sagt Steffi Venghaus, zweite Vorsitzende der Volleyballabteilung.

Wir suchen noch neue Spielerinnen.

Steffi Venghaus vom Volleyballvorstand des ASV

Zuletzt trainierte der 38-jährige Osnabrücker den Männer-Verbandsligisten TSC Gievenbeck 3, vorherige Stationen waren Drittligist VfL Lintorf und Oberligist Lintorf 2. Doch auch als Frauentrainer hat Grote schon Erfahrung gesammelt: Vor seinen Engagements in Lintorf hatte er den Verbandsligisten Preu­ßisch Oldendorf unter seinen Fittichen. Einer der damaligen Gegner: der ASV Senden 2. „Das ist aber schon zehn bis 15 Jahre her“, schmunzelt der Osnabrücker.

Preußisch Oldendorf ist auch der Heimatverein des 38-Jährigen. Sein Höhepunkt als Aktiver: 2010 stieg der Zuspieler mit Lintorf in die 2. Bundesliga auf.

Viel Zeit, die ASV-Spielerinnen kennenzulernen, bleibt nicht. Nächste Woche beginnen die Sommerferien, die Neue Halle bleibt mehrere Wochen geschlossen.

Andererseits ist der Kader auch noch nicht fix. Aus dem bisherigen Drittliga-Team haben Libera Melina Laubrock, Außenangreiferin Carla Geschermann und Stellerin Felice-Lyn Lethaus dem ASV die Treue gehalten. Der Großteil des neuen Teams werden bisherige Spielerinnen der zweiten Mannschaft (Verbandsliga) stellen. Das muss aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein: „Wir suchen noch neue Spielerinnen“, betont Steffi Venghaus.

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