Reiten: Turnier des RV Senden
Ein Wimpernschlag fehlt – Platz zwei für Ann-Kathrin Helmig und Chicofino

Senden -

Ilena Kilian (RV Haiger-Rodenbach) und Acuero haben das Hauptspringen in der Dorfbauerschaft 102b gewonnen. Aber auch eine hiesige Reiterin hatte am Schlusstag des Turniers des RV Senden gut lachen.

Montag, 08.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.07.2019, 19:02 Uhr
Hauchdünn geschlagen und trotzdem „total glücklich“ über Platz zwei in Senden: Ann-Kathrin Helmig und Chicofino.
Hauchdünn geschlagen und trotzdem „total glücklich“ über Platz zwei in Senden: Ann-Kathrin Helmig und Chicofino. Foto: flo

13 Hundertstel. Etwas mehr als nichts. Laut Ann-Kathrin Helmig „ein Wimpernschlag“. Lässt sich so was überhaupt räumlich darstellen? Maximal ein paar Zentimeter dürften es gewesen sein, die die Seppenraderin und Chicofino beim Zwei-Sterne-M-Springen nebst Siegerrunde in Senden von Siegerin Ilena Kilian (RV Haiger-Rodenbach) und Acuero trennten.

Turnier des RV Senden

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  • Impressionen vom Schlusstag in der Dorfbauerschaft 102b Foto: flo
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Aber haderte Helmig deswegen? Ach was, „total glücklich“ sei sie über das Abschneiden, beteuerte die Frau aus dem Rosendorf. Zumal ihr 14-jähriger Westfalen-Wallach lange krank gewesen sei, „da tut so ein Ergebnis richtig gut“. Brutal schwer war das Hauptspringen nicht, knapp die Hälfte aller Paare blieb strafpunktfrei. Somit war bereits im Normalumlauf die Uhr der Scharfrichter. „Ich hatte Glück, dass wir relativ spät gestartet sind. Da war ja schon absehbar, dass wir uns sputen müssen, um die Siegerrunde zu erreichen“, so die spätere Zweitplatzierte.

Kilian und Acuero am schnellsten

In der Entscheidungsrunde legten Kilian und Acuero in 30,90 Sekunden vor – eine Marke, an der sich alle fünf folgenden Starter die Zähne ausbissen. Helmig und Chicofino (31,03) sowie Jaqueline Hempe (RV Nienberge) und Catanaro (31,72) kamen der Siegerzeit noch am nächsten. Helmigs Vereinskollege Florian Karns und Clim bim waren ebenfalls ziemlich flott unterwegs, warfen aber eine Stange ab und gingen anschließend merklich vom Gas. Beim Versuch, vor dem Sprung mit einem Galoppschritt weniger auszukommen, habe er „vielleicht etwas zu viel riskiert“, so der am Ende Sechstplatzierte.

Und Kilian? Hatte es ein Stück weit kommen sehen: „Ich wusste sofort, dass uns da eine ganz gute Runde gelungen ist.“ Acuero, Hannoveraner, neun Jahre, schlage regelmäßig ein hohes Tempo an, wenn es drauf ankomme, so die Beste am späten Sonntagnachmittag.

Eike Felix Thamm (RV Lüdinghausen), und Cröte, letztes Paar in der Siegerrunde, blieben ohne Fehler, versuchten aber gar nicht erst, die famose Vorgabe von Kilian und Acuero zu knacken. Die Uhr blieb bei 34,18 Sekunden stehen – Platz vier. Er habe seine neunjährige Holsteiner-Stute mit Blick auf die kommenden schweren Prüfungen nicht unnötig stressen wollen, war aber mit einem L-Sieg und insgesamt sechs M-Platzierungen in Senden „sehr zufrieden“.

Ähnliche Worte fand Turnierchef Ralph Wegener nach den drei Tagen in der Dorfbauerschaft: „Der Boden hat gehalten, nur am Samstag hat es ein bisschen getröpfelt. Und der Besucherzuspruch am Sonntag, der war richtig stark.“

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