Fußball: Landesliga 4
Ziemliches Gedränge – VfL Senden breiter aufgestellt als zuletzt

Senden -

Der VfL Senden nimmt die Vorbereitung auf die Spielzeit 2019/20 mit deutlich mehr Personal in Angriff, als das im vergangenen Jahr der Fall war. Vor allem in einem Mannschaftsteil knubbelt es sich.

Montag, 08.07.2019, 19:30 Uhr aktualisiert: 10.07.2019, 14:28 Uhr
Die Zugänge des VfL Senden mit den Verantwortlichen und neuer Trikotbeflockung (h.v.l.): Taylan Berik (sportlicher Leiter), Niklas Henke, Muhammes Batuhan Frahman, Luca Veronelli, Georg Schrader, Marius Kallwey und Trainer André Bertelsbeck; v.v.l.: Lukas Zimmermann, Benedikt Scholz, Tim Castelle, Eldin Celebic, Moritz Mallmann und Max Leisgang. Fabian Schulte Althoff ist noch im Urlaub.
Die Zugänge des VfL Senden mit den Verantwortlichen und neuer Trikotbeflockung (h.v.l.): Taylan Berik (sportlicher Leiter), Niklas Henke, Muhammes Batuhan Frahman, Luca Veronelli, Georg Schrader, Marius Kallwey und Trainer André Bertelsbeck; v.v.l.: Lukas Zimmermann, Benedikt Scholz, Tim Castelle, Eldin Celebic, Moritz Mallmann und Max Leisgang. Fabian Schulte Althoff ist noch im Urlaub. Foto: flo

Als André Bertelsbeck vor ein paar Tagen zur ersten Vorbereitungseinheit bat, da staunte der Coach des Fußball-Landesligisten VfL Senden nicht schlecht: „22 Mann – und das in der Urlaubszeit!“. Zur Erinnerung: Ende 2018 waren so viele Spieler verletzt, verhindert oder dem VfL außerplanmäßig abhanden gekommen, dass sich in der Woche bisweilen kaum mehr als ein Dutzend Leute im Sportpark verlief.

Genau deshalb hätten sie ja diesmal auf eine verträgliche Kadergröße geschaut, ergänzt Sendens sportlicher Leiter Taylan Berik . Um etwaige Ausfälle künftig besser kompensieren zu können. Wenngleich der VfL laut Bertelsbeck natürlich nicht mit knapp 30 Kickern in die Saison geht. Eine Handvoll Spieler muss sich nach dem Ligastart in der Zweiten (B-Liga) beweisen.

Dass es vornehmlich die Jüngsten treffen wird, kann man nahezu ausschließen: „Tim Castelle und Max Leisgang haben ja schon 2018/19 in der Ersten gespielt und ihre Sache teils richtig gut gemacht“, lobt der Trainer. Auch von Niklas Henke, Moritz Mallmann und Lukas Zimmermann (kann noch ein Jahr für die Bezirksliga-U 19 des VfL spielen) dürfe man einiges erwarten.

Überangebot in Mittelfeld und Angriff

Besonders begrüßt Bertelsbeck das plötzliche Überangebot in Mittelfeld und Angriff. Zum einen ist der Coach von den Fähigkeiten eines Eldin Celebic (zuletzt Münster 08) oder eines Muhammes Batuhan Frahman (TSG Dülmen) überzeugt (Georg Schrader, der nach nur zwölf Monaten und dem Aus der Nullachter zurück an der Bulderner Straße ist, kennt er eh). Zum anderen werde die künftige Konkurrenz „Spieler wie Florian Kaling, Armen Tahiri oder Rabah Abed, die sonst gesetzt waren, anspornen, noch mehr Gas zu geben“, glaubt der Cheftrainer.

Und hinten? Sind zwar mit Philip Just (jetzt beim VfL-Ligarivalen SV Herbern) und Philipp Plöger (Ziel unbekannt) zwei Stützpfeiler weggebrochen. Bertelsbeck hofft aber, dass insbesondere Luca Veronelli – der groß gewachsene Ex-Lengericher besteche schon durch seine Präsenz – und Routinier Fabian Schulte Althoff (vormals TSG Dülmen) die Lücke mittelfristig zu schließen verstehen.

Da die vollständige Inte­gration der insgesamt zwölf Neuen kaum mit Saisonbeginn (11. August) abgeschlossen sei, mag Bertelsbeck kein Saisonziel ausgeben. Ziel müsse es aber sein, „dass wir an die überwiegend guten Vorstellungen im Frühjahr anknüpfen“.

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