Fußball: Kreisliga B 3 Münster
BW Ottmarsbocholt will mehr Zug reinkriegen

Ottmarsbocholt -

Der SC BW Ottmarsbocholt hat Mitte der Woche die Vorbereitung aufgenommen. Der neue Coach Matthias Gerigk tickt an einer Stelle womöglich etwas anders als die Mannschaft. Könnte spannend werden.

Freitag, 12.07.2019, 19:28 Uhr aktualisiert: 12.07.2019, 19:50 Uhr
Verantwortliche und Neuzugänge im Sportpark (h.v.l.): Christian Schmauck (sportlicher Leiter), Coach Matthias Gerigk, Georg Goerdt (Abteilungsleiter), Patrick Döhla (Co-Trainer), Denis Hölscher; v.v.l.: Jos Schulze Kalthoff, Daniel Simon, Erik Wiegert, Thomas Beutel und Tobias Eilers. Mathis Ellertmann fehlt.
Verantwortliche und Neuzugänge im Sportpark (h.v.l.): Christian Schmauck (sportlicher Leiter), Coach Matthias Gerigk, Georg Goerdt (Abteilungsleiter), Patrick Döhla (Co-Trainer), Denis Hölscher; v.v.l.: Jos Schulze Kalthoff, Daniel Simon, Erik Wiegert, Thomas Beutel und Tobias Eilers. Mathis Ellertmann fehlt. Foto: flo

Matthias Gerigk sagt selbst, er werde wohl ein paar Abstriche machen müssen. Als Spieler war er in den höchsten Amateurligen unterwegs, auch als Trainer hat er bereits überkreisliche Erfahrung. Mithin zählte für ihn stets der Leistungsgedanke. Den bringt der Coach selbstredend mit zum SC BW Ottmarsbocholt. Andererseits sei ihm bewusst, „dass Ottibotti nicht Münster ist“. Selbst damals bei BW Aasee 2 (B-Ligist wie BWO), seiner ersten Trainerstation, hätten die Spieler „praktisch alles dem Fußball untergeordnet, weil sie hoch in die Erste wollten“. Undenkbar, dass man am Samstagabend um die Häuser zog.

Geselligkeit nicht zu unterschätzen

Ehe jetzt ein Blau-Weißer zusammenzuckt: Ein Alkoholverbot wird Gerigk in Ottmarsbocholt nicht einführen. Aber? „Vor wichtigen Spielen müssen es auch mal zwei, drei Radler tun. Und dann ist eben schon um Mitternacht Schicht.“ Andersrum weiß der neue Verantwortliche, der selbst vor anderthalb Jahren mit seiner Familie in den Sendener Ortsteil gezogen ist, wie wichtig Geselligkeit für den Zusammenhalt der Truppe – und damit auch den möglichen Erfolg – ist. Insofern müssten sich „beide Seiten aufeinander zu bewegen“, wie es Christian Schmauck formuliert. Wobei, so der sportliche Leiter, „die Jungs ja selbst den Wunsch geäußert hatten, dass etwas mehr Zug reinkommt“.

Erster Test am Samstag

Seit Dienstag schwitzen sie also für das gemeinsame Ziel, das Gerigk nicht an einen speziellen Tabellenplatz knüpft. Gleichwohl müsse am Saisonende „eine Entwicklung erkennbar sein“. Am heutigen Samstag (13. Juli), 17 Uhr, bestreiten die Blau-Weißen ihr erstes Testspiel bei Ligarivale GW Amelsbüren. Es folgen die Partien gegen Vorwärts Hiddingsel (21. Juli/H), GW Albersloh (25. Juli/A), SV Bösensell 2 (4. August/H), TuS Ascheberg (9. August/H) und SV Rinkerode (18. August/H). Noch nicht terminiert ist das Pokal-Heimspiel gegen A-Ligist BW Beelen.

Zu den bereits bekannten Neuzugängen um „Schlüsselspieler“ (Gerigk) Denis Hölscher haben sich beim Trainingsauftakt Thomas Beutel – der Bruder von BWO-Goalgetter Daniel Beutel kehrt nach dreijähriger Fußballpause zurück – und Jos Schulze Kalthoff gesellt. Letzterer wurde in ganz jungen Jahren bei Preußen Münster sowie beim VfB Waltrop ausgebildet und will, ebenfalls nach längerer Auszeit, bei seinem Heimatverein noch mal angreifen.

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