Volleyball: Frauen-Regionalliga
ASV Senden reloaded – erste Bewährungsprobe gegen SC Düsseldorf

Senden -

Neuer Trainer, fast komplett neues Team, neue Liga – mit Spannung erwarten Anhänger und Konkurrenten den ersten Auftritt des ASV Senden nach dem Abstieg. Der Verein selbst ist vor der Premiere gegen den SC Düsseldorf keineswegs pessimistisch.

Freitag, 20.09.2019, 08:45 Uhr aktualisiert: 20.09.2019, 08:50 Uhr
Der neue Kader des ASV mit Trainer Oliver Grote: Felice-Lyn Lethaus (v.l.), Lisa Krüger, Franziska Jost, Charlotte Bürse, Melina Laubrock, Lilly Daubert, Carla Geschermann und Julia Bock. Es fehlen Maike Althoff, Pauline Bürse und Kristin Pohl.
Der neue Kader des ASV mit Trainer Oliver Grote: Felice-Lyn Lethaus (v.l.), Lisa Krüger, Franziska Jost, Charlotte Bürse, Melina Laubrock, Lilly Daubert, Carla Geschermann und Julia Bock. Es fehlen Maike Althoff, Pauline Bürse und Kristin Pohl. Foto: ASV Senden

Mit Spannung schauen die Anhänger von Drittliga-Absteiger ASV Senden , aber auch die Konkurrenz auf die Regionalliga-Premiere des Teams. Am Samstag um 19 Uhr empfängt der ASV Halle den SC 99 Düsseldorf. Die Senderinnen sind die große Unbekannte der Liga. Nach dem Weggang von Langzeit-Trainer Suha Yaglioglu und fast allen Spielerinnen wurde die Erste unter Yaglioglu-Nachfolger Oliver Grote neu zusammengestellt.

Geblieben sind Felice-Lyn Lethaus, Melina Laubrock und Carla Geschermann. Die anderen Spieler des elfköpfigen Kaders kommen fast ausschließlich aus dem bisherigen Verbandsliga-Team des ASV – unter ihnen allerdings auch Maike Althoff, die schon mehrere Spiele mit der bisherigen ersten Mannschaft absolviert hat. Elfte und Zwölfte im Bunde sind Lilly Daubert und Julia Bock . Daubert kommt aus der U 16, die Außenangreiferin spielt auch für die WVV-Auswahl. Mittelblockerin Bock, der bisher einzige externe Neuzugang, stand schon für den Drittligisten BSV Ostbevern am Netz, ist zurzeit aber verletzt. Eine erfahrene Diagonalspielerin, die bald ein Probetraining an der Bulderner Straße absolviert, so Steffi Venghaus, die zweite Vorsitzende der Sendener Volleyballabteilung, könnte das Dutzend bald vollmachen.

Wer nun glaubt, dass der ASV sich vom Saisonstart an mit dem Rücken zur Wand sieht, irrt sich: „Mittelfeld oder Klassenerhalt“ macht Venghaus aktuell noch als Saisonziel-Optionen aus. „Genauer können wir uns da noch nicht festlegen.“ Aber die zweite Vorsitzende ist nach den Vorbereitungsspielen alles andere als pessimistisch: „Es ist eine sehr junge Mannschaft, aber ich habe kein schlechtes Gefühl.“

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