Volleyball: Frauen-Regionalliga
ASV Senden ist chancenlos gegen die Routine des Düsseldorfer SC

Senden -

Der Saisonstart von Drittliga-Absteiger ASV Senden war nach gut einer Stunde Spielzeit schon gelaufen. Zu übermächtig war die Routine des Düsseldorfer SC gegenüber der unerfahrenen Heimmannschaft.

Sonntag, 22.09.2019, 14:05 Uhr
Felice-Lyn Lethaus (r.), eine der wenigen Spielerinnen noch aus dem alten ASV-Kader, im Duell mit dem Düsseldorfer Block.
Felice-Lyn Lethaus (r.), eine der wenigen Spielerinnen noch aus dem alten ASV-Kader, im Duell mit dem Düsseldorfer Block. Foto: Marco Steinbrenner

Das ging schnell: Nach gut einer Stunde Spielzeit mussten die Regionalliga-Volleyballerinnen des ASV Senden den Gästen vom Düsseldorfer SC zu einem ungefährdeten 3:0-Sieg (25:20, 25:13, 25:13) gratulieren. „Ich hätte mir einige, schnelle Punkte von uns mehr gewünscht“, verriet der neue ASV-Trainer Oliver Grote nach dem verpatzten Saisonstart.

Die fast völlig neu formierte ASV-Mannschaft, dessen Kader fast ausschließlich aus der eigenen Sendener Jugend zusammengestellt wurde, war am Samstag mit nur acht Spielerinnen angetreten. Dennoch begannen die Gastgeberinnen vielversprechend und lagen in der Anfangsphase der ersten Satzes schnell mit 4:2 in Führung. „Anschließend schlichen sich in unserem Spiel aber Unkonzentriertheiten bei der Annahme ein“, sagte Grote, der bis zum zwischenzeitlichen 14:14-Unentschieden eine ausgeglichene Partie zwischen seinem ASV und Düsseldorf beobachtete. „Danach haben wir den Faden verloren. Dies ist unter anderem sicherlich auch auf die Unerfahrenheit meiner Mannschaft zurückzuführen.“

Auf der anderen Seite zeigten die Gäste eine konstant gute Leistung und legten den Grundstein zum Gewinn des zweiten Durchgangs bereits sehr früh. Nach einem 5:1 wurde der Vorsprung sogar auf neun Punkte (11:2 aus Sicht der Gäste) ausgebaut. „Unser Gegner hat kaum Fehler gemacht und ist zum jetzigen Stand der Saison definitiv weiter als wir“, erkannte der ASV-Coach die Übermacht der Gäste neidlos an.

Der Beginn des dritten Satzes deutete zunächst darauf hin, dass die Grote-Schützlinge vielleicht doch noch in die Partie zurückfinden könnten. Das ASV-Team lag mit 5:1 in Front, doch die nächsten sechs Ballwechsel entschieden die Spielerinnen aus der Landeshauptstadt für sich. Damit war der SC wieder in der Partie und ließ die Heimmannschaft nicht mehr zurückkommen.

„Nach dem Rückstand fehlte uns der Glaube, noch einmal in die Begegnung zurückzukommen“, stellte Oliver Grote klar. „Düsseldorf setzte uns immer wieder sehr geschickt unter Druck und gewann die gesamte Partie letztlich auch verdient.“

ASV: Althoff, Ch. Bürse, P. Bürse, Daubert, Geschermann, Krüger, Lethaus, Pohl.

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