Fußball: Kreisliga A
Rollen sind im Duell zwischen SW Havixbeck und SV Bösensell klar verteilt

Havixbeck/Bösensell -

In den Kreisligen A kommt es am Wochenende wieder zu interessanten Paarungen. SW Havixbeck erwartet dabei den SV Bösensell. Die Rollen sind hier klar verteilt.

Samstag, 28.09.2019, 11:00 Uhr aktualisiert: 30.09.2019, 20:18 Uhr
Lang, lang ist’s her: Am 22. Mai 2016 standen sich der SV Bösensell und SW Havixbeck (v.l.: Fabian Zeller, Felix Volbracht, Johannes Francke) zuletzt in der A-Liga gegenüber. Der SVB gewann 1:0.
Lang, lang ist’s her: Am 22. Mai 2016 standen sich der SV Bösensell und SW Havixbeck (v.l.: Fabian Zeller, Felix Volbracht, Johannes Francke) zuletzt in der A-Liga gegenüber. Der SVB gewann 1:0. Foto: P. Schulte

Die Partien im Überblick:

SW Havixbeck – SV Bösensell

Liegt der Geruch von Überraschung in der Luft? Oder sorgt der souveräne Tabellenführer schnell für klare Verhältnisse? Dass sich Aufsteiger SW Havixbeck im Heimspiel gegen den SV Bösensell mit der Außenseiterrolle begnügen muss, steht fest. Doch als zweites Frühstück für die Gäste wollen sich die Schwarz-Weißen am Sonntag (15 Uhr) nicht hergeben.

„Wir sind froh, dass wir schon acht Punkte gegen den Abstieg gesammelt haben. Und damit wollen wir auch gegen Bösensell weitermachen“, kündigt SWH-Trainer Jens Könemann an, dass seine Mannschaft ihre Haut teuer verkaufen wird. „Das A und O wird dabei die defensive Stabilität sein“, betont er. „Und dafür werden wir alles reinwerfen.“ Keine Illusionen macht er sich allerdings darüber, dass es „hart“ wird. „Ich habe den SV Bösensell schon vor der Saison ganz oben erwartet. Die sind seit Ewigkeiten eingespielt, zeigen für die Kreisliga A einen sehr guten Fußball, waren in den letzten Jahren immer oben mit dabei und hätten den Aufstieg diesmal wirklich verdient“, zollt Könemann dem Gegner Anerkennung.

Komplimente gehen auch in die andere Richtung. „SW Havixbeck hat sich gut entwickelt und wird sich noch weiter steigern“, glaubt SVB-Trainer Fabian Leifken . „Da stehen gute Leute in der Mannschaft, und als Aufsteiger wird sie auch immer noch von einer gewissen Euphorie getragen.“ Umso mehr müsse sich seine Truppe gegenüber dem 4:2-Erfolg gegen Altenberge in der Vorwoche steigern, um seiner zweifelsohne gegebenen Favoritenrolle gerecht zu werden. „In dieser Liga können wir jedes Spiel gewinnen, wenn wir 100 Prozent zeigen. Aber wir können in dieser Liga eben auch jedes Spiel verlieren, wenn es nicht 100 Prozent sind“, merkt Leifken an.

Fehlen werden den Gästen an diesem Sonntag Lars Rückel (Urlaub) und Hendrik Evels, der sich im Training verletzt hat. Die Havixbecker haben dasselbe Personal zur Verfügung wie zuletzt beim 1:1-Unentschieden beim SC Nienberge.

Fortuna Schapdetten – GW Albersloh

Das denkwürdige Spiel beim SV Rinkerode, das zwar mit 3:1 gewonnen, aber für Fortuna Schapdetten in der zweiten Halbzeit mit acht Gelben und zwei Gelb-Roten Karten garniert wurde, wirkt immer noch nach. „Die Sperren für Lars Bunge und Yücel Karagöl verschärfen unsere ohnehin angespannte Personalsituation weiter“, sagt Fortuna-Coach Marco Müller vor der anstehenden Partie gegen Albersloh am Sonntag ab 15 Uhr. Dazu kommt vermutlich der Ausfall von Michael Schlichtmann wegen eines Bandscheibenvorfalls. Für den Fall der Fälle sitzen deshalb Marius Wiethölter, Johannes Aldenhövel und Lars Speckmann wieder auf der Bank und könnten einspringen. Dem Ziel, endlich den ersten Sieg auf heimischem Platz einzufahren, ist das sicherlich nicht zuträglich. „Albersloh ist zudem besser, als es die Tabelle aussagt“, meint Müller. Dort sind die Grün-Weißen Dreizehnter mit vier Punkten – sechs weniger als Fortuna.

GW Nottuln II – TSG Dülmen II

Die Ausgangslage für die GWN-Reserve ist ähnlich wie in der Vorwoche: Mit einem Sieg gegen den hinter den Nottulnern stehenden Gegner am Sonntag ab 13 Uhr könnte das Polster auf den Tabellenkeller ein Stück bequemer gestaltet und allmählich der Anschluss ans Mittelfeld der Rangliste sichergestellt werden. Bislang hat die TSG-Zweitvertretung als Drittletzter vor den beiden punktlosen Mannschaften ganz am Ende drei Zähler verbucht. Gewinnen die Grün-Weißen, würden sie den Abstand auf sieben Punkte ausbauen. „Das muss zu Hause unser Ziel sein“, betont GWN-Trainer Mario Popp, der den Gegner allerdings mit Vorsicht genießt. „In den letzten Jahren waren die Dülmener spielerisch immer recht gut. Mal schauen, wie sie sich gegen uns verkaufen“, sagt er. Fehlen werden ihm Jan Walter (verletzt), Cedric Reidegeld (Urlaub) sowie Robert und Darius Schwering (als Trainer mit der U15 unterwegs).

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