Fußball: Frauen-Bezirksliga 5
VfL Senden führt früh mit 2:0 und verliert bei SuS Legden

Senden -

Der VfL Senden lag bei SuS Legden früh mit 2:0 in Führung. Doch der Start verpuffte schnell.

Montag, 30.09.2019, 20:30 Uhr
Linda Tenholt (r.) erzielte die frühe Gästeführung.
Linda Tenholt (r.) erzielte die frühe Gästeführung. Foto: flo

Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Senden haben ihre Partie bei SuS Legden nach drei Gegentreffern in der zweiten Halbzeit mit 2:4 (2:1) verloren.

Die Sendenerinnen kamen ideal in die Partie. Linda Tenholt brachte die Gäste nach einer Ecke früh in Führung (4.). Andrea Vollmer legte nach einem Sololauf in der 19. Minute nach.

Doch nur vier Minuten nach dem 2:0 aus VfL-Sicht fiel schon der Anschlusstreffer für Legden. Nun waren die Legdenerinnen am Drücker. „Die Gastgeberinnen hatten über die gesamte Spielzeit mehr von der Partie“, sollte Sendens Trainerin Annika Scheunemann später bilanzieren. „Wir schafften es nicht mehr, das Heft wieder in die Hand zu nehmen, um dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken.“

Zwar ging die Scheunemann-Elf noch mit der knappen Führung in die Halbzeit. Nach dem Wechsel hielt die Dominanz der Legdenerinnen aber unverändert. Acht Minuten nach dem Seitenwechsel erzielten sie den Ausgleich.

Die Personalnot des VfL – fünf Spielerinnen fehlten, zwei gingen angeschlagen in die Partie – wurde noch größer, als Vollmer verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste. Für sie kam Eva Wolters, die einzige Spielerin auf der Sendener Ersatzbank. „Damit fehlte uns in der letzten halben Stunde des Spiels der eventuell helfende frische Wind, den ein Wechsel zu diesem Zeitpunkt noch hätte bringen können“, so Scheunemann.

Legden erhöhte auf 3:2 – recht mühelos, da die gesamte Sendener Hintermannschaft auf einen Abseitspfiff wartete (61.). Die Entscheidung fiel nach einer Ecke, die eine SuS-Spielerin sehenswert per Kopf verwandelte (73.).

An der Moral des VfL-Teams konnten aber weder Gegner noch Spielverlauf rütteln. „Wir haben bis zur letzten Minute nicht aufgegeben“, sagte die Sendener Trainerin. „Die Einstellung stimmte.“ Aber heute sind wir auf einen Gegner getroffen, der einen Tick besser war und verdient gewonnen hat.

VfL: Sprengart – Böcker, Beckensträter, Schemmelmann – Kröger, Kunstleben – Gräfe, Vollmer (32. Wolters), Piepenbreier, Gaszek – Tenholt.

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