Handball: Verbandsliga 1
Brake hinterrücks erledigt – ASV Senden gewinnt 25:22

Senden -

Der ASV Senden hat auch das zweite Saisonheimspiel gegen den TuS Brake gewonnen, 25:22 (11:11) hieß es nach 60 Minuten. In den Schlusssekunden gab es sogar einen magischen Moment.

Sonntag, 06.10.2019, 22:00 Uhr
Traf je fünf Mal vom Kreis und aus sieben Metern: Sendens bester Werfer Jens Micke.
Traf je fünf Mal vom Kreis und aus sieben Metern: Sendens bester Werfer Jens Micke. Foto: flo

Swen Bieletzki ist eher ein Freund klarer Aktionen. Zauberpässe wie den von Janis Wieczorek in der Schlussphase der Handball-Verbandsligapartie zwischen Senden und dem TuS Brake mag er eigentlich gar nicht. Weil das Hinterm-Rücken-Anspiel aber in Marius Hintze einen Abnehmer fand und der cool zum vorentscheidenden 24:22 vollstreckte, ließ der ASV-Coach seinem Linksaußen das Kabinettstückchen ausnahmsweise durchgehen. Als dann kurz darauf der bärenstarke Lukas Kümper auch noch einen Siebenmeter der Gäste wegnahm, war das 25:22 (11:11) endgültig unter Dach und Fach.

Sechs von acht möglichen Zählern

Zu viel des Guten für Brakes Linksaußen, der in den Schlusssekunden Sendens Keeper den Ball mitten ins Gesicht zimmerte. Absicht mochte Bieletzki dem Schützen zwar nicht unterstellen, überflüssig sei der Wurf „bei diesem Spielstand“ dennoch gewesen. Statt sich jedoch über die Unsportlichkeit zu ärgern, freute sich der Trainer der Gastgeber viel lieber über den Sieg: „Wir gehen mit sechs Punkten aus vier Begegnungen in die Ferienpause, besser geht es ja kaum.“

Wobei es lange ein zähes Ringen in der Neuen Halle war. Mal lag der ASV knapp vorn, mal Brake. Nur scheinbar vorentscheidend war die Phase zwischen der 35. und der 40. Minute, als die Hausherren, angeführt von Zehn-Tore-Mann Jens Micke, auf 19:15 davonzogen. „Aber selbst danach hat uns, gerade im Angriff, die nötige Ruhe gefehlt“, so Bieletzki. So musste Senden weiter zittern – bis Wieczorek sein Goldhändchen auspackte.

ASV-Tore: Micke (10/5), Wieczorek (6), Eilers (3), Mühlhoff (3), Hintze (2), Kretschmer (1).

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