Fußball: Kreisliga A 2 Münster
Schützenfest beim SV Bösensell

Bösensell -

Der TuS Ascheberg kam beim SV Bösensell böse unter die Räder: Der Tabellenführer gewann locker mit 8:0.

Sonntag, 20.10.2019, 20:26 Uhr aktualisiert: 21.10.2019, 17:24 Uhr
Drei Treffer steuerte Florian Bußmann (l.) zum Bösenseller Kantersieg bei. Insgesamt erzielte er in dieser Spielzeit schon zwölf Tore und belegt damit den ersten Platz in der Torjägerliste.
Drei Treffer steuerte Florian Bußmann (l.) zum Bösenseller Kantersieg bei. Insgesamt erzielte er in dieser Spielzeit schon zwölf Tore und belegt damit den ersten Platz in der Torjägerliste. Foto: Patrick Schulte

Der SV Bösensell marschiert weiter, immer weiter: Nachdem am vergangenen Wochenende der Tabellendritte BSV Roxel II mit 2:1 besiegt wurde, gastierte mit dem TuS Ascheberg nun der Viertplatzierte auf dem Kunstrasen am Helmerbach. Der TuS dürfte äußerst erleichtert gewesen sein, als Schiedsrichter Ingmar Grempels die Begegnung nach 90 Minuten abpfiff und dem Schrecken damit ein Ende bereitete. Zuvor hatte der Primus dem Gast nicht den Hauch einer Chance gelassen: Der Endstand lautete 8:0 (6:0).

„Wir haben eine grandiose erste Halbzeit gespielt und waren von Beginn an richtig gallig“, bilanzierte SVB-Trainer Fabian Leifken nach dem Spiel.

Diese Einschätzung spiegelte sich auch im Spielverlauf wieder. Bereits nach sechs Minuten lagen die Platzherren durch einen Doppelschlag von Lars Rückel mit 2:0 in Front (5./6.). Als kurz darauf auch Florian Bußmann binnen drei Minuten doppelt erfolgreich war (11./14.), bedeutete das schon die Vorentscheidung.

Langweilig wurde die Partie aber dennoch keinesfalls. Rückel und Bußmann schienen nun richtig Freude am Toreschießen gefunden zu haben und legten noch vor dem Pausenpfiff jeweils einen Treffer nach. Zunächst traf Lars Rückel zum 5:0 (38.), ehe Toptorjäger Bußmann das 6:0 markierte (43.). Abgesehen von einem etwa zehnminütigen Aufbäumen, war von den Gästen im ersten Durchgang überhaupt nichts zu sehen.

Dies änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff nicht. Der SV Bösensell hatte weiterhin alles im Griff und erhöhte durch Mirko Lips (54.) und den eingewechselten Robin Voßkühler (81.) auf 8:0.

Leifken war mit der Leistung seiner Elf zwar „voll zufrieden“, wollte das Ergebnis aber auch nicht überbewerten: „Letztendlich bringt uns auch dieser Sieg nur drei Punkte.“ Dass die drei Zähler aber durchaus wichtig waren, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Da die Verfolger Mecklenbeck und Roxel II als erste Verfolger jeweils nur einen Punkt holen konnten, baute der SVB seinen Vorsprung auf sieben beziehungsweise neun Zähler aus.

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