Volleyball: Frauen-Regionalliga
ASV Senden nach Niederlagen gegen Bocholt und GW Paderborn Schlusslicht

Senden -

Keinen Punkt holte der ASV Senden am Doppelspieltag gegen die Mit-Abstiegskandidaten Werth/Bocholt und GW Paderborn. Dabei war ASV-Trainer Oliver Grote mit der Leistung seiner Sechs gegen die Ostwestfalen durchaus zufrieden. Und das hatte seinen Grund.

Sonntag, 10.11.2019, 13:40 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 13:42 Uhr
Lilly Daubert, gegen Paderborn beste ASV-Spielerin, im Angriff gegen den Gästeblock.
Lilly Daubert, gegen Paderborn beste ASV-Spielerin, im Angriff gegen den Gästeblock. Foto: Christian Besse

Keinen Punkt holten die Regionalliga-Volleyballerinnen des ASV Senden am Doppelspieltag gegen die unmittelbaren Mit-Abstiegskandidaten SG Werth/Bocholt und GW Paderborn. Nachdem sie am Freitagabend gegen Bocholt klar verloren hatten (siehe eigener Bericht), unterlagen sie am Samstag auch im zweiten Heimspiel gegen Paderborn mit 1:3 (18:25, 25:23, 24:26, 17:25).

Dabei war ASV-Trainer Oliver Grote mit der Leistung seiner Sechs gegen die Ostwestfalen, anders als tags zuvor, durchaus zufrieden. Der Grund: In der Partie gegen Bocholt hatte sich Felice-Lyn Lethaus verletzt, das Team musste gegen Paderborn ohne seine Stamm-Zuspielerin auskommen.

Obwohl Lethaus-Ersatz Merle Paskert „das sehr gut gemacht hat“ (Grote), kamen die Gastgeberinnen schlecht in die Partie. Sie lagen mit 2:8 im ersten Satz zurück und holten den Rückstand nicht mehr auf. Die beiden folgenden Durchgängen verliefen auf Augenhöhe, wobei im zweiten Satz vor allem Carla Geschermann den ASV mit kleinen Aufschlagserien im Spiel hielt. Ihn gewannen die Sendenerinnen, im dritten Satz hatten sie ebenso knapp das Nachsehen.

Dann dominierte wieder GW, das besonders in Angaben und Angriff einen Zahn zulegte. Maike Althoff brachte den ASV mit einer Fünf-Punkte-Aufschlagserie noch einmal auf 13:19 heran, dann machte Paderborn den Sack zu und feierte den zweiten Sieg der Saison.

Der ASV ist nun Tabellenletzter, hat aber immer noch zwei Spiele weniger absolviert als Bocholt und GW. „Wir müssen darauf hoffen, dass wir spätestens zur Rückrunde auf eine gute Spielstärke kommen“, so Trainer Grote.

Aktuell steht aber der nächste Doppelspieltag vor der Tür. Am Freitag kommt Lüdinghausen, am Samstag geht es zu Humann Essen.

ASV: Althoff, Bock, Ch. Bürse, P. Bürse, Daubert, Geschermann, Krüger, Laubrock, Paskert, Pohl.

0:3 – ASV nimmt Werth/Bocholt rote Laterne ab

Am Freitagabend verlor der ASV Senden in heimischer Halle gegen den bisherigen Tabellenletzten SG Werth/Bocholt mit 0:3 (17:25, 24:26, 14:25). „In den ersten Satz sind wir gar nicht reingekommen“, so Sendens Trainer Oliver Grote. „Wir waren meist sehr spät am Ball und die Annahme war gar nicht gut, sodass wir keinen Druck aufbauen konnten.“ Der zweite Durchgang verlief weit besser, wobei die Sendenerinnen vor allem durch druckvolle Aufschläge die Gäste aus dem Westmünsterland unter Zugzwang setzten. Beim Stand von 24:23 hatte der Gastgeber die Chance zum Satzausgleich, doch ausgerechnet beim folgenden Ballwechsel verletzte sich Stellerin Felice-Lyn Lethaus, eine der wenigen Spielerinnen mit Drittliga-Erfahrung, an der Hand und musste raus. Dann leistete sich der ASV noch einen völlig überflüssigen Fehler im Angriff und lag nun mit 0:2 Sätzen im Hintertreffen. Ohne Lethaus und nun völlig verkrampft gingen die Sendenerinnen in den dritten Durchgang, den sie entsprechend deutlich verloren.

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