Handball: Verbandsliga 1
ASV Senden baut die Mauer wieder auf

Senden -

Der ASV Senden hat beim TV Isselhorst mit 22:21 (10:14) gewonnen und sich auf beeindruckende Weise nach der Heimpleite gegen Hahlen rehabilitiert. Zwei Dinge waren entscheidend für den Sieg.

Sonntag, 10.11.2019, 20:36 Uhr aktualisiert: 10.11.2019, 20:38 Uhr
Traf vier Mal für den ASV Senden: Linksaußen Janis Wieczorek.
Traf vier Mal für den ASV Senden: Linksaußen Janis Wieczorek. Foto: flo

22 Tore reichen in den seltensten Fällen für einen Sieg. Schon gar nicht, wenn man kurz nach der Pause bereits 16 Treffer kassiert hat. Es sei denn, man verteidigt mit so viel Leidenschaft wie der ASV Senden am Sonntagabend beim TV Isselhorst . Die Deckung der Gäste sowie Keeper Christoph Chwalek gönnten den Güterslohern in den verbleibenden 25 Minuten ganze fünf Torerfolge – und legten so den Grundstein zum 22:21 (10:14)-Auswärtserfolg.

Die Reaktion, die ASV-Trainer Swen Bieletzki von seinen Mannen nach dem schwachen Auftritt am Vorsonntag (20:30 gegen Hahlen) gefordert hatte, sie ließ zunächst auf sich warten. Wobei: Dass die Sendener bei Halbzeit mit vier Treffern im Rückstand waren, lag weniger an fehlendem eigenen Engagement denn an der aggressiven 4:2-Deckung der Ostwestfalen, an der sich der ASV immer wieder die Zähne ausbiss.

Taktische Umstellung bringt den Erfolg

Also probierte es Bieletzki nach der Pause mit einem taktischen Kniff: Er brachte bei eigenem Ballbesitz einen siebten Feldspieler. Isselhorst musste zurück zur herkömmlichen 6:0-Variante – und Senden hatte plötzlich ganz viel Raum, den vor allem Rechtsaußen Konrad Eilers ein ums andere Mal nutzte. Die Entscheidung fiel im allerletzten Moment: Der ASV bekam quasi mit der Schlusssirene einen Strafwurf zugesprochen, den Jens Micke – wer sonst? – eiskalt verwandelte.

ASV-Tore: Eilers (6), Micke (4/2), Wieczorek (4), Ernst (2), Hintze (2), Kuhlmann (2), Schlögl (2).

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