Handball: A-Jugend-Verbandsliga
Sieg des ASV Senden in Gremmendorf nie in Gefahr

Senden -

Der ASV Senden hat das Auswärtsspiel bei der HSG Gremmendorf/Angelmodde ziemlich deutlich mit 39:25 (16:11) gewonnen. Nicht ganz so gut lief es für die U 17 des ASV in Haltern.

Dienstag, 12.11.2019, 18:17 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 18:24 Uhr
Hielt stark am Sonntagnachmittag in Gremmendorf: ASV-Keeper Pascal Jürgens (l.).
Hielt stark am Sonntagnachmittag in Gremmendorf: ASV-Keeper Pascal Jürgens (l.). Foto: flo

Für die U 19-Verbandsliga-Handballer des ASV Senden war es ein relativ entspannter Sonntagsausflug. Der Sieg des Tabellenzweiten beim Vorletzten HSG Gremmendorf /Angelmodde war nie in Gefahr, am Ende fiel er mit 39:25 (16:11) sogar ziemlich deutlich aus.

Wolle man das sprichwörtliche Haar in der Suppe suchen, so war das laut ASV-Coach Sebastian Tenholt die Phase Mitte der ersten Hälfte. Die Münsteraner hatten soeben einen zweiten Kreisläufer aufgeboten. „Darauf mussten wir uns in der Abwehr erst einstellen, das hat ein bisschen gedauert“, erklärte Sendens Trainer. Die Gremmendorfer nutzten diese einzige Schwächeperiode der Besucher, um von 3:9 (16.) wieder auf 8:9 (21.) ranzukommen. Doch schon beim Wechsel war der ASV längt wieder auf Kurs.

Die Abwehr agierte solide, Pascal Jürgens hielt stark – und fast geworfene 40 Tore, zumal „ohne Harz an den Fingern“, seien ja auch nicht zu verachten, so Tenholt. Zwar hatte die HSG Sendens besten Werfer Jakob Janssen früh in Manndeckung genommen, doch dessen Nebenleute, allen voran Gero Liemann und Malte Eierhoff, sprangen erfolgreich in die Bresche.

ASV-Tore: Eierhoff (9), Liemann (9), Janssen (7), Kollek (4), Rohmann (4), Klose (2), Tübergen (2), Dubiel (1), Jägersmann (1).

B-Jugend verliert

In fast jeder Handballmannschaft gibt es diese zwei, drei Mann, die stets voranmarschieren. Bei der U 17 des ASV Senden zum Beispiel sind das Spieler wie Leo Franken, Jan Speckmann oder Malte Mallmann. Blöd nur, wenn von diesen Strategen einer, Franken (Schulterprobleme), komplett ausfällt und ein weiterer, Speckmann, nach drei Minuten heftig blutend vom Parkett muss, weil er einen Schlag auf die Nase bekommen hat. Doch trotz dieser unglücklichen Umstände „müssen wir eigentlich in der Lage sein, ein Team wie Haltern-Sythen zu schlagen“, findet der Coach des hiesigen Verbandsligisten, Thomas Hammerschmidt. Da es aber die verbleibenden Leute im Kader nicht schafften, über volle 50 Minuten ihr Leistungsvermögen auf die Platte zu bringen, stand unterm Strich eine knappe 20:21-(10:12)-Auswärtsniederlage.Sendens Halblinker Mallmann mühte sich nach Kräften, traf zehn Mal und verteilte die Bälle ordentlich. „Aber er allein kann es natürlich nicht richten“, so sein Trainer, der sich gewünscht hätte, „dass die anderen ein bisschen mehr Verantwortung übernehmen“. Die Chance zum sechsten Sieg im siebten Spiel war dennoch da. Zehn Minuten vor der Sirene führte die Hammerschmidt-Sieben, bei eigenem Ballbesitz, mit 17:16. Nur trafen die Gäste dann, wie so häufig in dieser Begegnung, falsche Wurfentscheidungen – und der HSC wendete das Blatt noch. (flo) Mallmann (10/ 4), Hausen (6), Neve (3), Gerigk (1).

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