Fußball: Kreisliga A 2 Münster
SV Bösensell vom Glück verlassen

Bösensell -

Ganze 13 Spiele absolvierte der SV Bösensell zu Saisonbeginn, ohne dabei eine einzige Niederlage zu kassieren. Nun hat es den Primus gleich zwei Mal hintereinander erwischt...

Sonntag, 17.11.2019, 20:30 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 21:24 Uhr
Nils Schulze Spüntrup ist hier auf dem Weg zu einer weiteren Torchance, die aber erneut nichts einbringt. Dieses Mal hatte Schiedsrichter Florian Suthues (hinten) eine Abseitsposition gesehen.
Nils Schulze Spüntrup ist hier auf dem Weg zu einer weiteren Torchance, die aber erneut nichts einbringt. Dieses Mal hatte Schiedsrichter Florian Suthues (hinten) eine Abseitsposition gesehen. Foto: Patrick Schulte

Nach der 0:2-Niederlage im Spitzenspiel bei Wacker Mecklenbeck , verließen sie nun auch auf heimischem Platz gegen Davaria Davensberg als Verlierer das Feld. Nach 90 Minuten lautete der Endstand 0:1 (0:0). Davensberg bleibt damit seit sechs Spielen ungeschlagen. Der SVB bleibt zwar Spitzenreiter, der Vorsprung auf den neuen Tabellenzweiten BSV Roxel II schmolz jedoch auf nur noch drei Punkte zusammen.

„Es ist mir unerklärlich, wie wir ohne ein geschossenes Tor aus diesem Spiel gehen können“, rätselte SVB-Trainer Fabian Leifken nach dem Abpfiff. Damit spielte der Fußballlehrer auf die zahlreichen Torchancen an, die seine Elf in den vorangegangenen 90 Minuten verbucht hatte.

Die erste hochkarätige Möglichkeit erarbeiteten sich die Platzherren gleich in der ersten Minute. Goalgetter Florian Bußmann konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen. Es folgten weitere Abschlüsse, die jedoch allesamt nicht den gewünschten Erfolg brachten. Die beste Chance im ersten Durchgang verbuchte Nils Schulze Spüntrup in der 18. Minute. Den Schuss des Stürmers parierte Davaria-Keeper Andreas Stilling stark.

Die Gäste ließen bereits im ersten Durchgang immer wieder ihre spielerische Klasse aufblitzen und versuchten ihr Glück vorwiegend aus der Distanz. Richtig zwingend wurde es vor dem Bösenseller Tor aber selten.

Nach dem Seitenwechsel drängten die Gastgeber weiterhin unermüdlich auf den Führungstreffer. Doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor: Nils Schulze Spüntrup, Mirko Lips, Florian Bußmann & Co. blieben mit ihren Abschlüssen allesamt erfolglos. Gleich zwei Mal entschärfte die Davensberger Defensive einen Bußmann-Schuss auf der Linie.

Die Gäste präsentierten sich vor dem Tor effektiver und erzielten in der 79. Minute den Siegtreffer: Der Ex-Nottulner Mehdi Dirani wurde als Torschütze gefeiert.

„In den ersten Spielen hatten wir oft das Glück auf unserer Seite, in den letzten zwei Partien war es umgekehrt. Wir müssen uns das Glück jetzt wieder erarbeiten, um in den letzten beiden Spielen nochmals erfolgreich zu sein“, bilanzierte Leifken abschließend.

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