Fußball: Landesliga 4
VfL Senden schlägt eiskalt zu

Senden -

André Bertelsbeck, Coach des VfL Senden, wechselt scheinbar immer die richtigen Leute ein. So auch am Sonntag beim 3:2 (0:1) über Schlusslicht SV Dorsten-Hardt. Dabei hatte sich die späte Wende zum Guten überhaupt nicht abgezeichnet.

Sonntag, 17.11.2019, 21:23 Uhr
Nicht nur in dieser Szene obenauf: Linksverteidiger Georg Schrader und der VfL Senden.
Nicht nur in dieser Szene obenauf: Linksverteidiger Georg Schrader und der VfL Senden. Foto: flo

Frisch war’s im Sportpark. Und die Darbietung der Hausherren in den ersten 70 Minuten ließ die Fans eher zusätzlich frösteln. Doch zum Ende hin schlug der VfL Senden bei Temperaturen knapp überm Gefrierpunkt eiskalt zu. Mit 3:2 (0:1) bezwangen die hiesigen Landesliga-Fußballer den SV Dorsten-Hardt.

Dabei war es der Tabellenletzte, der die Partie lange bestimmt hatte. Spielerisch limitierter als der VfL, aber mit viel Biss und enormer Lauffreude gingen die Besucher ans Werk. Zwar hatten Florian Kaling und Joshua Dabrowski die ersten Gelegenheiten des Spiels, doch das 0:1 war alles andere als unverdient. Viel zu sorglos agierten nicht nur in dieser Szene VfL-Innenverteidiger Luca Veronelli und Co.

Sendens Trainer André Bertelsbeck sollte später von der „bis dato schlechtesten Saisonleistung“ sprechen. Tatsächlich wäre die Partie aus Gastgebersicht längst verloren gewesen, hätte VfL-Keeper Johannes Brückner nicht mehrfach sein ganzes Können aufgeboten. So kamen die Hausherren doch noch mal zurück. Und wie: Erst gelangte der Ball über den auffälligen Eldin Celebic und Georg Schrader zu Muhammes Batuhan Frahman, der ihn mit etwas Glück und viel Willen ins Netz beförderte.

Tahiri dreht das Match vollends

Fünf Minuten später kippte die Partie vollends: Rabah Abed hatte den schönsten Spielzug des Tages eingeleitet und Dabrowski klug Armen Tahiri in Szene gesetzt, der ebenso gekonnt zum 2:1 vollendete. Philipp Wilbers, wie Tahiri gerade eingewechselt, machte nach Max Leisgangs Flanke alles klar. Der zweite Treffer der Gäste fiel in der Nachspielzeit und damit nicht weiter ins Gewicht.

VfL: Brückner – Celebic, Reckmann, Veronelli (65. Leisgang), Schrader (89. Mallmann), Celebic – Schulte Althoff, Dabrowski – Kaling (58. Tahiri), Heubrock, Frahman (85. Wilbers) – Abed. Tore: 0:1 Scheuch (17.), 1:1 Frahmann (71.), 2:1 Tahiri (76.), 3:1 Wilbers (86.), 3:2 Moritz (90.+2). Beste Spieler: Brückner, Celebic.

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