Fußball: Landesliga 4
Ein hart erkämpfter Punkt für den VfL Senden gegen RW Deuten

Senden -

50 Minuten in Unterzahl gegen den Tabellendritten, da ärgert sich André Bertelsbeck, Trainer des VfL Senden, kaum über das 1:1 (0:0) gegen RW Deuten. Bitter für den VfL war einzig der Zeitpunkt des Gäste-Treffers.

Sonntag, 01.12.2019, 19:20 Uhr aktualisiert: 04.12.2019, 18:44 Uhr
Um jeden Ball kämpfte der VfL Senden, hier Hendrik Heubrock (l.), beim 1:1 gegen RW Deuten. In der zweiten Halbzeit agierten die Sendener in Unterzahl taktisch extrem diszipliniert.
Um jeden Ball kämpfte der VfL Senden, hier Hendrik Heubrock (l.), beim 1:1 gegen RW Deuten. In der zweiten Halbzeit agierten die Sendener in Unterzahl taktisch extrem diszipliniert. Foto: Bastian Becker

50 Minuten in Unterzahl gegen den Tabellendritten RW Deuten sind kein Zuckerschlecken. Daher waren die Akteure des VfL Senden auch ziemlich ausgepumpt. Fast hätte es sogar zum fünften Heimsieg in Serie gereicht. Doch Joker Kujtim Arifaj egalisierte für die Gäste in der 92. Minute die Sendener Führung.

Die ersten 30 Minuten gestalteten sich extrem umkämpft. Viele Ballverluste, kleine Fouls und Verletzungen hemmten den Spielfluss. Die Deutener Offensivspieler liefen häufig ins Abseits. Die größte Sendener Gelegenheit vergab Florian Kaling per Kopf nach einem Eckball. Nach einer halben Stunde übernahmen die Gäste mehr die Spielkontrolle. VfL-Schlussmann Johannes Brückner musste zwei Mal in höchster Not klären, vor allem der zweite Reflex war sehenswert. In der 40. Minute musste der fünf Minuten zuvor verwarnte Sechser Jan Reickert, nachdem er in der gegnerischen Hälfte klar den Fuß draufgehalten hatte, das Spielfeld verlassen.

Zum Wiederanpfiff brachte Sendens Trainer André Bertelsbeck mit Felix Berning für Muhammes Batuhan Frahman einen Stabilisator. Die Blau-Weißen machten fortan im 4-4-1 die Räume hervorragend eng, ohne die Offensive völlig zu vernachlässigen. Deuten gelang es selten, den personellen Vorteil wirklich auszuspielen. Wenn die Gäste doch mal zum Abschluss kamen, war der starke Brückner zur Stelle, einmal lenkte er den Ball an den Pfosten. In der 68. Minute rettete Elbin Celebic für den bereits umspielten Keeper.

Der zweite von drei Kontern sitzt

Als es gerade so aussah, als ob Senden keine Entlastung mehr schaffen würde, fuhr der VfL drei blitzsaubere Konter nach gleichem Strickmuster. Rabah Abed erhielt auf der rechten Seite den Ball und bediente den auf der anderen Seite mitgelaufenen Kaling. Beim ersten Mal verstolperte dieser, beim zweiten Mal schob er zwölf Minuten vor Schluss in die lange Ecke ein. Den dritten Versuch parierte Deutens Torhüter exzellent.

Als Luca Veronelli in der Nachspielzeit bei einer Flanke von rechts etwas wegrutschte, kam aber auch Brückner einmal zu spät, Arifaj war der Nutznießer. Bertelsbeck resümierte dennoch „eine top Mannschaftsleistung. Alle haben gerade in der zweiten Halbzeit sehr gekämpft. Der Sieg wäre das i-Tüpfelchen gewesen, aber darauf können wir aufbauen.“

VfL : Brückner – Celebic, Veronelli, Reckmann, Schrader – Reickert, Dabrowski – Kaling (87. Wilbers), Heubrock (81. Leisgang), Frahman (46. Berning) – Abed. Tore : 1:0 Kaling (78.), 1:1 Arifaj (90.+2). Gelb-rote Karte : Reickert (40.). Beste Spieler : Brückner, Celebic, Abed.

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