Volleyball: Frauen-Regionalliga
ASV Senden und Union Lüdinghausen: Selbstbewusst gegen Favoriten

Senden/Lüdinghausen -

Mit Heimspielen schließen der ASV Senden und Union Lüdinghausen die Hinrunde ab – beide als Außenseiter. Schlusslicht ASV empfängt den VoR Paderborn, Union den Spitzenreiter TSV Bayer Leverkusen 2.

Donnerstag, 05.12.2019, 17:56 Uhr
Der ASV-Fanblock „Die Ultras“ ist eine feste Bank bei den Heimspielen der Sendenerinnen. Auch gegen den VoR Paderborn wird er am Samstagabend wieder für Stimmung sorgen. Danach wollen die Anhänger mit dem Team einen Sieg bejubeln.
Der ASV-Fanblock „Die Ultras“ ist eine feste Bank bei den Heimspielen der Sendenerinnen. Auch gegen den VoR Paderborn wird er am Samstagabend wieder für Stimmung sorgen. Danach wollen die Anhänger mit dem Team einen Sieg bejubeln.

Die letzten Heimspiele im Kalenderjahr 2019 absolvieren die Regionalliga-Volleyballerinnen von ASV Senden und Union Lüdinghausen an diesem Wochenende, gleichzeitig sind es die letzten Partien der Hinrunde. Der ASV lädt den VoR Paderborn zu Samstag um 19 Uhr in die Neue Halle, Union den TSV Bayer Leverkusen 2 zu Sonntag, 17 Uhr, in die Sporthalle des Berufskollegs. Die Trainer beider Gastgeberteams gehen dabei selbstbewusst in die Spiele, obwohl beide Außenseiter sind.

„Wenn wir komplett sind, können wir jeden Gegner schlagen.“ Das ist die klare Ansage von Volleyballtrainerin Danuta Brinkmann , zumal die Lüdinghauser Volleyballerinnen, selbst Tabellensiebter, den Spitzenreiter der Regionalliga zu Gast haben, den TSV Bayer Leverkusen 2.

Und voraussichtlich ist Union am Sonntagnachmittag komplett. Die zuletzt angeschlagene Lara-Marie Grössing sowie die in Langenfeld verhinderten Leonie Schepers und Melanie Czubernat sind wieder dabei. Auch Pia Fuchs sei im Kader, so Brinkmann. Selbstverständlich ist das nicht. Die Kapitänin war in den vergangenen Tagen krank, geht mit Trainingsrückstand und vielleicht sogar angeschlagen in die Partie.

Wenn wir komplett sind, können wir jeden Gegner schlagen.

Union-Trainerin Danuta Brinkmann

„Wir haben nichts zu verlieren und können frei aufspielen“, betont die Trainerin, deren Team ein aktuell beruhigendes Polster zu den Abstiegsrängen hat. Aber Brinkmann warnt auch, mit Blick auf die klare Niederlage am vergangenen Sonntag in Langenfeld: „Wir müssen locker spielen, aber konsequent. Und wir müssen von Anfang an wach sein.“ Und noch einen Wunsch hat die Union-Trainerin: Dass beim letzten Heimspiel 2019 mehr Anhänger da sind, um das Team nach Kräften zu unterstützen.

Mindest so selbstbewusst wie Kollegin Brinkmann blickt ASV-Trainer Oliver Grote der Partie gegen den VoR Paderborn entgegen. Dabei ist die Außenseiterrolle der Sendenerinnen noch größer als die von Union. Bekanntlich hat der Drittliga-Absteiger in neun Spielen erst einen Punkt geholt, bei der 2:3-Niederlage – ausgerechnet gegen Hinrunden-Ligaprimus Leverkusen 2. Und genau das macht Grote Hoffnung: „Wenn wir gegen Paderborn so spielen wie damals gegen Leverkusen, könnte ein Sieg drinsitzen.“

Zwar scheint der VoR als Tabellenvierter mit immerhin 17 Punkten gegenüber Schlusslicht Senden als übergroßer Favorit. Aber das könne seiner Mannschaft auch in die Karten spielen, hofft der Sendener Coach: „Wir können ganz befreit aufspielen, weil uns die meisten ohnehin schon abgeschrieben haben.“

Sein Team wolle es jedenfalls noch einmal wissen. Das hätten Gespräche mit seinen Spielerinnen gezeigt. Auch sei in der vergangenen Woche vor allem die Annahme trainiert worden, beim punktlosen, aber spielerisch respektablen Auftritt am vergangenen Samstag beim TuS Herten die einzige Schwachstelle. Auch personell ist alles in Butter: Christin Pohl, die in Herten fehlte, ist wieder dabei – damit ist der Sendener Kader komplett.

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