Volleyball: Frauen-Regionalliga
0:3 auch gegen VoR Paderborn – Lage des ASV Senden bleibt düster

Senden -

Die junge Truppe des ASV Senden hielt gegen die erfahrene Sechs des VoR Paderborn gut mit – im zweiten Satz. Sonst aber war der Gast Herr des Geschehens in der Sendener Halle. Die Lage des ASV bleibt düster – und Trainer Grote wird ungeduldig.

Sonntag, 08.12.2019, 15:20 Uhr aktualisiert: 08.12.2019, 22:15 Uhr
Die Sendenerinnen – hier Julia Bock (M.) und Lisa Krüger im Block – waren gegen den VoR am Ende machtlos.
Die Sendenerinnen – hier Julia Bock (M.) und Lisa Krüger im Block – waren gegen den VoR am Ende machtlos. Foto: Christian Besse

Die Hoffnung von Trainer Oliver Grote , mit einem Überraschungssieg gegen den VoR Paderborn eine Kehrtwende einzuleiten, hat sich nicht erfüllt. Auch den Gästen aus Ostwestfalen unterlagen die Regionalliga-Volleyballerinnen des ASV Senden am Samstagabend mit 0:3 (10:25, 21:25, 14:25). Damit schließt das Tabellen-Schlusslicht die Hinrunde mit nur einem Punkt aus zehn Spielen ab.

Der Spielverlauf gegen den VoR ähnelte dabei der Partie beim TuS Herten: Ein ganz schwacher erster Satz, ein sehr guter zweiter, dann ein dritter Durchgang, der wenig besser war als Satz eins.

Die Gastgeberinnen, die mit Lilly Daubert (beim WVV-Kader U 18) auf eine ihrer stärksten Spielerinnen verzichten mussten, lagen gerieten gleich zu Beginn mit 1:4 in Rückstand. Die schon körperlich unterlegenen Sendenerinnen kamen gegen die druckvoll aufschlagenden, erfahrenen Paderbornerinnen nicht ins Spiel, zumal sie nach den wenigen Punktgewinnen zu oft ihre eigenen Angaben ins Netz schlugen.

Auch in Durchgang zwei lag der ASV mit 1:4 zurück, doch blieb er unter anderem mit Aufschlagserien von Pauline Bürse und Carla Geschermann am Ball. Am Ende setzte sich die Routine des VoR durch. Im dritten Satz brach die Sendener Annahme wieder ein, und der VoR machte kurzen Prozess.

Am kommenden Sonntag, beim so wichtigen Kellerduell beim Vorletzten Werth/Bocholt, will ASV-Trainer Grote endlich Taten sehen: „Die Zeit der Ausreden ist vorbei.“

ASV: Althoff, Bock, Ch. Bürse, P. Bürse, Geschermann, Krüger, Laubrock, Lethaus, Paskert, Pohl.

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