Fußball: U 19-Bezirksliga
Zähler gewonnen, zwei verloren – VfL Senden vs. SV Herbern 1:1

Senden -

Der VfL Senden, leicht favorisiert, kommt im Nachbarschaftsduell mit dem SV Herbern nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Chancen, das Match zu entscheiden, haben die Hausherren genug.

Sonntag, 15.12.2019, 15:10 Uhr aktualisiert: 17.12.2019, 13:20 Uhr
VfL-Goalgetter Niklas Castelle (l.) war oft nur mit unfairen Mitteln zu bremsen. Hier zupft SVH-Kapitän Luca Dombrowski am Trikot des Spielführerkollegen.
VfL-Goalgetter Niklas Castelle (l.) war oft nur mit unfairen Mitteln zu bremsen. Hier zupft SVH-Kapitän Luca Dombrowski am Trikot des Spielführerkollegen. Foto: flo

Einen Sieger in dem Sinne gab es im U 19-Bezirksliga-Derby zwischen dem VfL Senden und dem SV Herbern nicht. Trotzdem rissen die Gäste nach dem 1:1 (0:0) im Sportpark die Arme hoch. Während die Hausherren ziemlich geknickt vom Platz schlichen.

U 19-Bezirksliga-Derby

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„Wir haben zwei Punkte verloren“, ärgerte sich Phillipp Roberg . Aufgrund der Mehrzahl an Chancen gerade zum Ende hin „müssen wir das Spiel gewinnen“, so der VfL-Coach. Wohingegen Simeon Uhlenbrock „sehr zufrieden“ mit dem Derby-Ausgang war. „Wir sind von Beginn als Mannschaft aufgetreten“, freute sich der SVH-Trainer. Bonus für Herbern: „Dass wir weiter oben dran bleiben – auch wenn die Meisterschaft nie unser Ziel war.“ Da zur gleichen Zeit Spitzenreiter Warendorf das andere Topspiel bei der JSG Lembeck/Rhade/Deuten mit 4:2 (1:1) gewann, vergrößerte der Ligaprimus (24 Punkte) den Abstand zum ersten Verfolger Senden auf drei Zähler. Lotte (2:0 über Wettringen) und Herbern (je 18) tauschten die Plätze.

SVH in Hälfte eins besser

Die auswärts in schickem Bordeauxrot gewandeten Blau-Gelben überraschten den VfL in Hälfte eins mit aggressivem Pressing. „Herbern hat das gut gemacht, Wir brauchten 45 Minuten, um uns darauf einzustellen“, so Roberg. Nach dem Wechsel sei es dann „nur noch in eine Richtung“ gegangen. Dem Coach des Zweiten missfiel dabei, „dass der SVH allein darauf aus war, unser Spiel zu zerstören“. Beleg für die vielen taktischen Fouls: die acht Verwarnungen, die die Besucher kassierten. Zudem brummte Helge Walters eine Zeitstrafe ab (86.).

Castelle trifft Pfosten und Tor

Das zu dem Zeitpunkt hochverdiente 1:0 markierte Niklas Castelle, der einen von Bruno Geister getretenen Standard in den SVH-Kasten spitzelte (83.). Zuvor hatte der 24-Tore-Mann nach tollem Zuspiel von Felix Gottwald nur den Pfosten getroffen. Doch die Freude über die Führung währte ganze drei Minuten, dann war Jost Hesselmann, ebenfalls nach einem Freistoß (Joshua Harhoff), zur Stelle. „Viel zu einfach“, schimpfte Roberg, der in der Nachspielzeit mitansehen musste, wie Tom Schlögl einen Abpraller aus kurzer Distanz weit über das leere SVH-Tor drosch.

VfL: Schubert – Zimmermann (57. Heineke), van de Pol (81. Al Azki), Castelle, Geister, Springeneer (62. Friederici), Gottwald, Kleuter, Göckener, Rieger, Schlögl. SVH: Kindermann – Walters, Koch, Lücke, Dombrowski, Harhoff, Fuhr, König, Hesselmann (Schütte (90.+8), Jäger (81. Matthies), Gremme. Tore: 1:0 Castelle (83.), 1:1 Hesselmann (86.).

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