Fußball: Landesliga 4
Bertelsbeck-Rauswurf: „Aussagen unwahr“

Senden -

André Bertelsbeck, Ex-Coach des VfL Senden, sparte nach seiner Freistellung nicht mit Kritik an der sportlichen Leitung. Die Verantwortlichen wehren sich. Nicht alle Aussagen des Geschassten entsprächen der Wahrheit.

Mittwoch, 18.12.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 18.12.2019, 20:02 Uhr
Der Vorstand des VfL (hier: Taylan Berik) verwahrt sich gegen die Aussagen des beurlaubten Trainers.
Der Vorstand des VfL (hier: Taylan Berik) verwahrt sich gegen die Aussagen des beurlaubten Trainers. Foto: mib

Im Bericht zur Entlassung von Trainer André Bertelsbeck ( WN , 18. Dezember) waren Aussagen des Geschassten zu lesen, die aus Sicht der Verantwortlichen des Fußball-Landesligisten nicht oder unvollständig der Wahrheit entsprechen. Der Darstellung, Ex-Co-Trainer Andreas Bopp sei via Whats­App gekündigt worden, ohne Bertelsbeck vorher zu informieren, widerspricht der Vorstand deutlich. Zudem habe sich der VfL-Vorsitzende Gerd Buchholz nicht, wie berichtet, für, sondern gegen die sofortige Trennung ausgesprochen.

Die Entlassung Bopps sei bereits Ende September mit dem damaligen Assistenten besprochen und anschließend der Mannschaft in dessen Beisein mitgeteilt worden – aufgrund der beruflichen Verpflichtungen, die ein weiteres Engagement im angemessenen Umfang nicht mehr möglich gemacht hätten, wie es in der Mitteilung heißt. Spätestens mit der Berufung von Rabah Abed zum spielenden Co-Trainer war das Engagement von Bopp beendet. Davon habe Taylan Berik, der sportliche Leiter, den ehemaligen Co-Trainer in Kenntnis gesetzt – in der Annahme, dass Bertelsbeck Bopp darüber bereits informiert hatte.

Ebenso falsch sei, dass der Ex-Coach bezüglich der Berufung Abeds zum neuen Co-Trainer vor der Mannschaft vor vollendete Tatsachen gestellt wurde: „Am 15. Oktober wurde André Bertelsbeck von Herrn Berik sowie am 18. Oktober noch einmal durch den geschäftsführenden Vorstand persönlich im Sportpark über die Entscheidung informiert.“ Richtig sei lediglich, dass der ehemalige Cheftrainer vor der Mitteilung an die Mannschaft am 22. Oktober durch Berik nicht explizit darauf hingewiesen wurde, dass ebendieser an dem Termin die Berufung Abeds verkünden würde.

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