Handball: Verbandsliga 1
ASV Senden kann’s auch in der Fremde

Senden -

Der ASV Senden hat das Auswärtsspiel bei LiT Tribe Germania 2 mit 34:30 (20:20) gewonnen und seine Position im Verfolgerfeld untermauert. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten.

Sonntag, 12.01.2020, 15:21 Uhr
Bester ASV-Schütze am Samstagabend in Nordhemmern war Konrad Eilers (l.). Acht Mal traf der Rechtsaußen der Sendener insgesamt.
Bester ASV-Schütze am Samstagabend in Nordhemmern war Konrad Eilers (l.). Acht Mal traf der Rechtsaußen der Sendener insgesamt. Foto: flo

Wer behauptet eigentlich immer, der ASV Senden könne nur daheim erfolgreich Handball spielen (im Zweifel die WN )? Am Samstag feierte der Verbandsligist mit dem 34:30 (20:20) in Nordhemmern bereits den fünften Saisonsieg in der Fremde. Zur Erinnerung: In der gesamten Spielzeit 2018/19 kam der ASV auf ganze fünf Auswärtszähler, hat also die Ausbeute bereits bei Halbzeit verdoppelt. Zumindest bis Sonntagabend rückten die Sendener somit auf Rang zwei vor.

ASV-Coach Swen Bieletzki sprach trotz des lange offenen Ausgangs von einem „verdienten Sieg“, räumte aber gleichzeitig ein, dass es insbesondere in den ersten 30 Minuten „ein ziemliches Krampfspiel“ gewesen sei. Gerade in der Deckung hätten es beide Teams dem Gegner allzu leicht gemacht. Leidtragender war ASV-Keeper Lukas Kümper, der, von seinen Vorderleuten derartig im Stich gelassen, den Kasten Mitte der ersten Hälfte räumte. Christoph Chwalek bekam zunächst indes ähnlich wenig an die Finger.

Eilers bester ASV-Werfer

Nur gut, dass die Gäste in dieser Phase im Angriff besser sortiert waren. Rechtsaußen Konrad Eilers, erfolgreichster ASV-Schütze in Ostwestfalen, erzielte sechs seiner acht Tore vor dem Wechsel. Beim Stand von 5:2 (7.) und 11:8 (14.) sah es sogar so aus, als könne sich Senden frühzeitig absetzen – doch LiT Tribe Germania 2 ließ nicht locker.

In Durchgang zwei verteidigten Hausherren wie Gäste deutlich konzentrierter. Was blieb, war die Ausgeglichenheit. Fast immer legte die Bieletzki-Sieben vor, doch jedes Mal glich LiT aus – bis zum 29:29 (55.). Und dann? War Chwalek plötzlich zur Stelle, während Janis Wie­c­zorek und Co. im Angriff weiter geduldig auf ihre Chancen warteten.

ASV-Tore: Eilers (8), Micke (7/5), Ernst (4), Hintze (4), Kuhlmann (4), Wieczorek (3), Kretschmer (2), Schlögl (2),

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