Handball: Verbandsliga
ASV Senden gegen HSG Spradow: Gastgeber nutzt die Überzahl

Senden -

Gegen die HSG Spradow erwischte der ASV Senden einen durchwachsenen Start. Dann nahmen die Gastgeber das gegnerische Tor schärfer ins Visier und bekamen die Kurve.

Sonntag, 19.01.2020, 20:55 Uhr
Nach durchwachsener Anfangsphase – hier die ASV-Spieler in einer frühen Auszeit – gingen die Gastgeber am Ende souverän als Sieger über die Ziellinie.
Nach durchwachsener Anfangsphase – hier die ASV-Spieler in einer frühen Auszeit – gingen die Gastgeber am Ende souverän als Sieger über die Ziellinie. Foto: Christian Besse

„Das war eine richtige Abwehrschlacht“, meinte ASV-Trainer Swen Bieletzki nach dem 24:21 (11:11)-Heimsieg der Sendener Handballer am Sonntagabend gegen die HSG TuS EK Spradow.

Dabei waren die Gäste weit besser in die Partie gestartet als der ASV. Was nicht nur, aber auch daran lag, dass Jens Micke schon in den ersten zehn Minuten zwei Siebenmeter liegenließ. Vor dem zweiten war Steffen Mühlhoff beim Torwurf übel gefoult worden (9.). „Die Schiedsrichter haben sich in der Pause und nach der Partie noch einmal bei mir für ihre Entscheidung, nur Gelb zu geben, entschuldigt“, sollte Bieletzki später sagen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich längst wieder beruhigt. Was nicht nur daran lag, dass seine Sieben als Sieger ins Ziel gegangen war, sondern vor allem daran, dass Mühlhoff die Attacke unbeschadet überstanden hatte.

Mit 4:1, 5:2 und 8:5 lag die HSG vorne, doch dann nahmen die Sendener das Spradower Tor schärfer ins Visier. Routinier Hendrik Kuhlmann brachte die Gastgeber mit seinen Treffern zum 7:9 und 8:9 heran, nach Toren von Marius Hintze und Konrad Eilers war der Ausgleich zur Halbzeitpause unter Dach und Fach.

Nach der Rückkehr aus den Kabinen legten die Gäste wieder vor, konnten sich aber nicht absetzen. Die Sendener blieben der HSG auf den Fersen und kamen immer wieder zum Ausgleich. Beim Stand von 18:18 gab es in der 52. Minute die erste und einzige Zwei-Minuten-Strafe der ganzen Partie. „Das war die entscheidende Phase“, sollte ASV-Trainer Bieletzki später sagen. Seine Sieben nutzte die Überzahl zur 20:18-Führung.

Die Spradower kamen noch einmal auf 19:20 und 20:21 heran, doch dann machte der ASV den Sack zu. Als Janis Wieczorek, der zuvor schon vier seiner vier Siebenmeter „cool rein gemacht hatte“ (Bieletzki) 20 Sekunden vor Schluss aus dem Spiel heraus zum 24:21 traf, war die Partie schon gelaufen.

ASV: Chwalek, Kümper – Kuhlmann (7), Wieczorek (6/4), Hintze (5), Eilers (2), Ernst (1), Hüging (1), Micke (1), Schlögl (1), Kretschmer, Starke.

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