Handball: Verbandsliga
ASV Senden gegen Steinhagen: Alles wieder gut – bis fast zum Schluss

Senden -

Mit vier, zwischenzeitlich sogar fünf Toren lag Favorit ASV Senden gegen Steinhagen zurück. Dann zogen die Gastgeber mit einer Sieben-Tore-Serie vorbei und waren schon fast durch. Fast . . .

Sonntag, 26.01.2020, 20:50 Uhr aktualisiert: 26.01.2020, 20:52 Uhr
ASV-Spieler Jens Micke traf sechs Mal, davon zwei Mal vom Siebenmeterpunkt.
ASV-Spieler Jens Micke traf sechs Mal, davon zwei Mal vom Siebenmeterpunkt. Foto: Christian Besse

Einen Punkt verloren haben die Verbandsliga-Handballer des ASV Senden in der letzten Sekunde des Heimspiels gegen Schlusslicht Spielvereinigung Steinhagen. Praktisch zeitgleich mit der Schlusssirene trafen die Gäste noch zum Ausgleich.

„Ich weiß auch nicht wirklich, wie das passieren konnte“, meinte ASV-Trainer Swen Bieletzki nach dem 25:25 (10:14). „Eine halbe Minute vor dem Ende hatten wir den Ball und dazu noch Auszeit. Vier Sekunden nach dem Time-Out verlieren wir den Ball und bekommen in letzter Sekunde noch einen Siebenmeter gegen uns. Das war ziemlich dumm.“

Es war ohnehin nicht der Tag der Sendener Sieben. Sie hatte schwer ins Spiel gefunden und lag nach zehn Minuten bereits mit 2:6 hinten. „Die Steinhagener waren vor allem in der Anfangsphase etwas fitter im Kopf.“ Auch danach ließ das Spiel der Gastgeber zu wünschen übrig. „Hätte ich mitgeschrieben, hätte ein Block nicht gereicht für die technischen Fehler, die wir gemacht haben“, monierte der Coach.

So ging der Außenseiter auch mit vier Toren Vorsprung in die Kabine und konnte ihn nach dem Seitenwechsel zwischenzeitlich sogar auf fünf Treffer ausbauen (15:10/32.). Doch die Stunde des ASV kam noch. Innerhalb von acht Minuten erzielte er sieben Treffer in Folge und lag nun mit 23:20 (53.) vorne, begünstigt durch Zeitstrafen: Allein in der 46. Minute mussten nacheinander drei Steinhagener für jeweils zwei Minuten von der Platte, allerdings erwischte es kurz darauf auch Sendens Janis Wieczorek (47.).

Doch die Gastgeber behielten mit ihrem Drei-Tore-Vorsprung nicht das letzte Wort. Sieben Minuten vor dem Ende schickten die Schiedsrichter ASV-Spieler Julius Kretschmer für zwei Zeigerumdrehungen auf die Bank, und Steinhagen nutzte die Überzahl zum Ausgleich. Dann legte Senden auf 25:23 vor, 45 Sekunden vor Schluss traf Gästespieler Dennis Strothmann. Eine halbe Minute vor dem Ende schienen die Sendener durch zu sein . . .

ASV: Chwalek, Kümper – Micke (6/2)), Eilers (4), Wieczorek (4), Hüging (3), Kuhlmann (3), Hintze (2), Ernst (1), Klosterkamp (1), Schlögl (1), Kretschmer, Ro­tering.

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