Volleyball: Damen-Regionalliga West
Danuta Brinkmann warnt vor forschem ASV Senden im Derby bei Union Lüdinghausen

Lüdinghausen -

Eine ganz klare Sache war das Derby zwischen Union Lüdinghausen und dem ASV Senden im November. Am Samstag genießt Favorit Union sogar Heimvorteil, dennoch gehen sowohl Union-Trainerin Danuta Brinkmann als auch ASV-Coach Oliver Grote von einer engeren Partie aus.

Donnerstag, 06.02.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 07.02.2020, 18:05 Uhr
Das Hinspiel in Senden war eine eher einseitige Angelegenheit. Hier scheitert ASV-Youngster Lilli Daubert (l.) am Lüdinghauser Block.
Das Hinspiel in Senden war eine eher einseitige Angelegenheit. Hier scheitert ASV-Youngster Lilli Daubert (l.) am Lüdinghauser Block. Foto: flo

Heimspiel gegen den sieglosen Tabellenletzten, das Hinspiel mit 3:0 klar gewonnen: Alles spricht vor dem Derby in der Volleyball-Regionalliga (Samstag, 19 Uhr, Berufsschulhalle) gegen den ASV Senden für Union Lüdinghausen . Unions Trainerin Danuta Brinkmann nimmt die Favoritenrolle natürlich an, erwartet aber deutlich mehr Gegenwehr der ASV-Damen als im November. „Die Satzergebnisse von Senden sind oft ganz eng, im Hinspiel fehlte zudem ihre Stammzuspielerin Felice-Lyn Lethaus. Da sie wieder dabei ist, spielt der ASV im Spielaufbau sofort besser“, warnt Brinkmann davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.

Mut macht der Trainerin die Leistung bei der knappen Niederlage vor Wochenfrist in Essen: „Wir müssen an die sehr gute Leistung, die wir dort ab dem dritten Satz gezeigt haben, anknüpfen“, fordert Brinkmann. Mit einem Kader von 13 Spielerinnen kann sie aus dem Vollen schöpfen. Lara-Marie Grössing kehrt ins Team zurück. Leonie Schepers fehlt aus beruflichen Gründen. Zuspielerin Mareike Nagel kann wohl nur eingeschränkt mitwirken und wird unter anderem von Neuzugang Lotti Ertner unterstützt, die ihr Heimdebüt feiert.

ASV-Coach Grote will den Derbysieg

ASV-Trainer Oliver Grote zeigt sich vor dem Lokalduell sehr zuversichtlich: „Wir wollen gewinnen. In der Theorie können wir in der Liga fast jeden schlagen.“ Mut machen Grote die guten Auftritte seit der Winterpause. Für einen Erfolg in Lüdinghausen müsse der ASV seine Aufschläge gut treffen, zudem sei das zuletzt verbesserte Block-Abwehr-Verhalten von entscheidender Bedeutung. Im Hinspiel hätten viele Aufschlagfehler und die fehlende Durchschlagskraft für das klare Ergebnis (19:25, 15:25, 14:25) gesorgt. Allerdings müsse Union für den großen ASV-Coup auch etwas schwächeln, gibt der Sendener Trainer zu.

Diesmal stehen Grote alle Spielerinnen zur Verfügung, „die Stimmung ist sehr positiv bei uns“, beobachtet der Trainer vor dem Lokalduell. An guter Stimmung dürfte es am Samstag in der Halle nicht mangeln: „Ich hoffe auf eine großartige Atmosphäre“, meint Brinkmann vor der Partie mit besonderem Reiz. Grote ist sich sicher: „Es fahren viele aus Senden mit, es wird eine sehr gute Stimmung herrschen.“

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