Volleyball: Regionalliga NRW
Union Lüdinghausen schlägt zurück

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen hat – ein Stück weit erwartbar – auch das Rückspiel gegen den ASV Senden gewonnen. Allerdings wehrte sich das weiter sieglose Schlusslicht beim 1:3 gerade anfangs nach Kräften.

Sonntag, 09.02.2020, 16:10 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 20:58 Uhr
Volleyball: Regionalliga NRW: Union Lüdinghausen schlägt zurück
Foto: Bastian Becker

Oliver Grote hätte sich am Ende eines spannenden Volleyball-Abends über die erneut gute Leistung seiner jungen Mannschaft und den Satzgewinn beim Regionalliga-Derby in Lüdinghausen freuen können. Doch der ehrgeizige Trainer des ASV Senden stellte fest: „Der Ärger überwiegt. Nach dem guten ersten Satz haben wir etwas die Spannung verloren.“

In der Tat fand Außenseiter Senden vor 150 Zuschauern – beide Fanlager unterstützten lautstark – schneller ins Spiel. In der Anfangsphase machte sich auf Lüdinghauser Seite das Fehlen von Stammzuspielerin Mareike Nagel bemerkbar, viele Ungenauigkeiten verhinderten gezielte Angriffsschläge. Beim ASV überzeugte Felice Lyn Lethaus, die im Hinspiel gefehlt hatte, in ungewohnter Rolle als Außenangreiferin, Vertreterin Merle Paskert setzte sie mehrfach gekonnt in Szene. Union übernahm nach ausgeglichenem Verlauf des ersten Satzes beim 22:20 die Führung. Grote reagierte und wechselte Carla Geschermann ein, deren Aufschläge für viel Druck sorgten, sodass Senden den Durchgang mit 25:22 gewann.

Union Lüdinghausen vs. ASV

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    Foto: Bastian Becker
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Zu Beginn des zweiten Satzes gelang es Union-Neuzugang Lotti Ertner, die Angriffsaktionen besser zu strukturieren. Mit großem Kampfgeist kamen die Gäste zurück und gingen nach einer Rettungstat per Kopf von Melina Laubrock mit 10:9 in Führung. Lüdinghausen wirkte nervös, fand aber einen Weg, die Sendener abzuschütteln. Für Grote die entscheidende Phase: „Bei einigen leichten Danke-Bällen haben wir nicht aufmerksam genug agiert.“ Union stabilisierte Abwehr und Block, was Trainerin Danuta Brinkmann mit dem Satz „Wir haben Lösungen gefunden“ zusammenfasste. Mit 25:20 glich Lüdinghausen aus.

Spiel kippt in Satz drei

Der dritte Abschnitt war von vielen schnellen Punkten geprägt. Union schlug besser auf, dennoch dauerte es bis zum 14:14, ehe die Schwarz-Roten sich nach einer Aufschlagserie von Louisa Kaiser zum 17:14 den entscheidenden Vorteil erspielten. In dieser Phase kam den Gastgeberinnen auch der ausgeglichene Kader zugute. Rückkehrerin Lara-Marie Grössing belebte das Angriffsspiel spürbar. Ein unsauberes Zuspiel besiegelte das erneute 25:20. Im vierten Satz gelangen dem ASV, vornehmlich durch Lethaus, noch einige gute Angriffe, Union spielte die Partie aber cool herunter und gewann diesen Durchgang klar mit 25:10.

Während Grote etwas haderte („ein Punkt war möglich“), zeigte sich Brinkmann erleichtert: „Es war klar, dass Senden zu Beginn alles reinwerfen wird. Nach dem verlorenen ersten Satz wurden alle nervös, wir mussten uns erst fangen. Am Ende war es dann klar.“

Union: Allzeit, Angenendt, Beuers, Braun, Claassen, Ertner, Fuchs, Grössing, Kaiser, Ruwe, Schwarz, Singer. ASV: Althoff, C. Bürse, P. Bürse, Daubert, Geschermann, Greiwe, Krüger, Laubrock, Lethaus, Paskert, Schröder.

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