Fußball: Landesliga 4
SV Herbern wie der FC Liverpool

Herbern -

Der SV Herbern hat das erste Pflichtspiel in diesem Jahr gegen die SG Borken ziemlich souverän mit 3:0 (2:0) gewonnen. Vor allem in einem Abschnitt leisteten die Blau-Gelben ganze Arbeit.

Sonntag, 16.02.2020, 20:01 Uhr aktualisiert: 17.02.2020, 17:06 Uhr
Alles im Blick hatten nicht nur in dieser Szene Airton (l.), Joe Breloh und Co. Der SVH gewann das Heimspiel gegen Borken mit 3:0.
Alles im Blick hatten nicht nur in dieser Szene Airton (l.), Joe Breloh und Co. Der SVH gewann das Heimspiel gegen Borken mit 3:0. Foto: flo

Die Fußballer des SV Herbern sind bestmöglich in den zweiten Saisonteil gestartet. Die SG Borken bezwangen die Blau-Gelben daheim mit 3:0 (2:0) und boten den Zuschauern dabei vor allem in Hälfte eins „gehobenes Landesligaformat“ an, wie SVH-Coach Holger Möllers fand. Obendrein patzte Kinderhaus (1:2 in Heiden), so dass der Ligaprimus nur noch vier Zähler mehr auf dem Konto hat als der neue Tabellenvierte.

Obwohl ihnen der Wind auf dem Kunstrasen am Siepenweg in den ersten 45 Minuten ordentlich ins Gesicht blies, waren es die Herberner, die die entscheidenden Akzente setzten. Schon in den Anfangsminuten fast das 1:0 – doch Philip Justs Kopfball nach Fabian Vogts scharfer Hereingabe ging knapp drüber. Kurz darauf vergab Basti Schütte die mögliche Führung, diesmal hatten Eric Sabe und Joe Breloh vorgearbeitet. Die Borkener näherten sich in dieser Phase ebenfalls zwei Mal gefährlich dem SVH-Kasten an. Doch Leo Fenker war sowohl bei Luca Blankes Eckstoß auf dem Posten als auch wenig später, als Max Gill frei vor Herberns Keeper auftauchte.

Traumtor zum 2:0

Dann doch der erste Treffer der Hausherren – Breloh hatte geflankt und Johannes Richter kunstvoll eingenickt (28.). Bildschön das 2:0: Nach einem indirekten Freistoß traf Sabe, auffälligster Herberner am Sonntag, aus halblinker Position genau in den Knick (39.).

Laut SG-Coach Sven Elsbeck (wurde später vom nicht immer souveränen Spielleiter wegen Meckerns hinter die Bande verwiesen) die Vorentscheidung: „Das ist so, als würdest du gegen Liverpool mit 0:2 zurückliegen. Da geht dann nicht mehr viel.“ Zumal die Kreisstädter ab der 73. Minute in Unterzahl agierten, Semir Sekic hatte die Ampelkarte gesehen.

Herbern beschränkte sich nach dem Wechsel im Wesentlichen darauf, den 10-Tore-Mann der SG, Bastian Bone, vom eigenen Tor fernzuhalten. Kurz vor dem Ende besorgte der emsige USA-Rückkehrer Julian Trapp noch das 3:0.

SVH:Fenker – E. Sabe (84. Amoev), Höring, Dubicki, Just – Airton (76. Lünemann), Richter, Vogt (60. Sobbe) – Breloh, Trapp, Schütte (76. Scholtysik). Tore:1:0 Richter (28.), 2:0 E. Sabe (39.), 3:0 Trapp (84.).Gelb-Rot:Sekic (SG/73.).Beste Spieler:E. Sabe, Vogt, Just.

SVH:ore:Gelb-Rot:Beste Spieler:
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