Volleyball: Regionalliga West
ASV Senden hält nicht lange genug mit

Senden -

Schlusslicht ASV Senden hat auch im 16. Anlauf den ersten Saisonsieg verpasst. Die Sechs von Oliver Grote unterlag Eintracht Geldern mit 0:3 (19:25, 23:25, 19:25). Das entscheidende Manko war nach dem Spiel schnell ausgemacht.

Sonntag, 23.02.2020, 11:21 Uhr aktualisiert: 25.02.2020, 19:10 Uhr
Stellen in dieser Szene den ASV-Block: Maike Althoff und Carla Geschermann (r.).
Stellen in dieser Szene den ASV-Block: Maike Althoff und Carla Geschermann (r.). Foto: Bastian Becker

Oliver Grote , Trainer der Regionalliga-Volleyballerinnen des ASV Senden , brachte das Problem nach der 0:3 (19:25, 23:25, 19:25)-Heimniederlage gegen Eintracht Geldern auf den Punkt: „Wir haben noch immer Probleme, bis 25 durchzuziehen.“ Bis zur Mitte der Sätze hielt das Schlusslicht gut mit, danach agierten die Gäste jeweils durchschlagskräftiger bei ihren Angriffen.

Obwohl der ASV gleich mit 3:0 in Führung ging, lief in der Anfangsphase in Zuspiel und Außenangriff wenig zusammen. Dazu kamen technische Fehler, sodass Grote beim Stand von 6:10 die erste Auszeit nahm. Danach fand Senden über Angriffsaktionen der auffälligen Christin Pohl und eine Aufschlagsserie von Felice Lyn Lethaus zurück und glich zum 14:14 aus. Geldern erspielte sich mit variablen Attacken über außen, aber auch durch die Mitte schließlich den entscheidenden Vorteil.

Der Favorit wackelt plötzlich

Nach einem Sendener Fehlstart drohte beim 1:7 der nächste klare Satzverlust. Grote reagierte und brachte Carla Geschermann. „Sie hat uns geholfen und die Annahme stabilisiert“, lobte der ASV-Trainer. Wenig später stand es plötzlich 8:8. Senden war im Geschäft und verwickelte die Gelderanerinnen in längere Ballwechsel. Pohl und Kapitänin Lisa Krüger kamen außer häufiger zum Erfolg, Zuspielerin Merle Paskert zog die Fäden. Geldern machte einen etwas nervösen Eindruck, beim Stand von 23:23 hatten die Gastgeberinnen in beiden folgenden Ballwechseln Angriffschancen, agierten aber deutlich zu inkonsequent.

Zu Beginn des dritten Durchgangs kehrte Lethaus auf ihre Stammposition als Zuspielerin zurück, die Sendener Angriffsschläge blieben aber zunächst weiter zu ungenau. Die ASV-Damen beschäftigten sich etwas zu lange mit einer strittigen Schiedsrichterentscheidung Mitte des Satzes, was Geldern sofort ausnutzte. Ein entscheidendes Manko hatte Grote nach dem Spiel schnell ausgemacht: „Gegen Gelderns Spiel durch die Mitte haben wir nie wirklich eine Lösung gefunden.“

ASV:Althoff, C. Bürse, P. Bürse, Geschermann, Krüger, Laubrock, Lethaus, Paskert, Pohl, Vorspohl.

ASV:
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