Fußball: Landesliga 4
Elf und Trainer des VfL Senden geben alles

Senden -

Die Partie zwischen dem Werner SC und dem VfL Senden endete 1:1 (1:0). Ein Treffer fiel bereits nach wenigen Minuten, der andere quasi mit dem Abpfiff.

Sonntag, 01.03.2020, 18:09 Uhr aktualisiert: 01.03.2020, 21:20 Uhr
Entführten einen Punkt aus Werne: VfL-Kapitän Felix Berning (r.) und seine Gefährten.
Entführten einen Punkt aus Werne: VfL-Kapitän Felix Berning (r.) und seine Gefährten. Foto: flo

Das Spiel hätte für die Landesliga-Fußballer des VfL Senden kaum schlechter beginnen können. Keine 120 Sekunden waren in Werne gespielt, da hatte der Ex-Herberner Mondrian Runde bereits für den WSC getroffen. Wieder so ein Debakel wie im Hinspiel (0:7)? Von wegen. Weil die Gastgeber es bei dem einen Treffer beließen und Rabah Abed in der Nachspielzeit vom Punkt traf, nahmen die Sendener – verdientermaßen – einen Zähler mit auf die Heimreise.

Gäste beweisen Moral

„Wahnsinn“, krächzte Coach Thomas Morzonek, der – wie seine Spieler – alles gegeben hatte und entsprechend heiser Bericht erstattete. „Dass die Jungs bis zur letzten Sekunde fighten und sich dann auch noch für ihren großen Einsatz belohnen“, fand der Mann an der Seitenlinie „einfach nur toll“.

Den frühen Schock, begünstigt durch einen Aussetzer in der Hintermannschaft, habe die eigene Elf erst verdauen müssen. „Da hatten wir etwas Glück, dass Werne nicht nachgelegt hat“, so der VfL-Trainer. Nach etwa 20 Minuten aber berappelten sich die Gäste – und kamen ihrerseits zu guten Gelegenheiten. Zwei Mal hatte Tim Castelle den Ausgleich auf dem Fuß, ein Mal Moritz Mallmann.

Nach der Pause das gleiche Bild: Die WSC-Angreifer suchten die Entscheidung, scheiterten aber immer wieder an Sendens Keeper Johannes Brückner. Während die Besucher vehement auf den Ausgleich drängten. Dann die Szene, die die Gäste spät jubeln ließ: Nach Dennis Seiferts Foul in der Box an Castelle hatte Abed „die Eier in der Hose“ (Morzonek), zum Punkt zu schreiten und eiskalt zu vollstrecken.

VfL:Brückner – Tjaden, Veronelli, Schrader – Berning, Celebic – Mallmann (71. Wilbers), Heubrock (56. Batuhan), Castelle – Dabrowski (88. Schnetgöke), Abed.Tore:1:0 Runde (2.), 1:1 Abed (90.+2/FE).Beste Spieler:Brückner, Dabrowski, Abed.

VfL: Tore:Beste Spieler:
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