Volleyball-WDM: Platz vier nach Sieg über Top-Favorit
U 16 des ASV Senden schockt BW Aasee

Senden -

Die U 20 des ASV Senden hat sich angesichts eines ganz schmalen Kaders in Dormagen wacker geschlagen. Noch besser lief es für die örtliche U 16 bei der NRW-Endrunde in Lünen.

Dienstag, 10.03.2020, 18:52 Uhr aktualisiert: 12.03.2020, 19:56 Uhr
Mehr als achtbar schlug sich der Nachwuchs des ASV Senden bei den Titelkämpfen auf Landesebene in Dormagen und Lünen.
Mehr als achtbar schlug sich der Nachwuchs des ASV Senden bei den Titelkämpfen auf Landesebene in Dormagen und Lünen. Foto: ASV

Dafür, dass beide Volleyball-Teams des ASV Senden ohne große Erwartungen zu den Westdeutschen Meisterschaften (WDM) gereist waren (WN, 6. März), sind Auftreten wie Abschneiden sehr erfreulich. Wobei die U 20 in einem hochkarätig besetzten Starterfeld in Dormagen ein bisschen unter Wert geschlagen wurde – Rang zehn unter zwölf teilnehmenden Mannschaften. Die U 16 schrammte in Lünen nur knapp am großen Coup vorbei, durfte sich aber am Ende über Platz vier freuen.

Der älteste ASV-Nachwuchs verpasste das Viertelfinale nur um Haaresbreite. Knackpunkt sei das 1:2 im zweiten Gruppenspiel gegen den PTSV Aachen gewesen, wie Sendens Trainer Christian Hahne berichtet. Seine Sechs hatte Satz zwei in der Verlängerung gewonnen (29:27) und auch im Tiebreak geführt (11:8), ehe die Rheinländerinnen das Match doch noch umbogen (15:12).

Beide Teams in knapper Besetzung

Nach der ersten Enttäuschung über das Verpassen der K.o.-Runde fingen sich seine Schützlinge in den Platzierungsspielen wieder und schlugen sowohl den TV Gladbeck als auch Ausrichter Bayer Dormagen in zwei Durchgängen. Umso bemerkenswerter sei die Leistung der jungen Damen aus der Stevergemeinde gewesen, da der krankheitsbedingt ohnehin knappe Kader an Tag zwei noch überschaubarer war: Kapitänin Felice Lyn Lethaus musste einer Fingerverletzung wegen passen.

Für Furore sorgte unterdessen die U16 des ASV – insbesondere in der Runde der letzten Acht, für die sich die Mannschaft von Jürgen Urban nach dem 2:0 über die TG Schwelm und einem knappen 1:2 gegen VV Schwerte qualifiziert hatte: Dort rang Senden den SV BW Aasee – eine Art Stützpunktauswahl und erklärter Titelfavorit – nach Abwehr eines Matchballes im Tiebreak mit 16:14 nieder.

Nach diesem wahren Kraftakt seien die Akkus seiner Schützlinge in der Vorschlussrunde (1:2 gegen den PTSV Aachen) und im kleinen Finale, das der ASV, abermals in drei Durchgängen, gegen den TV Gladbeck verlor, leer gewesen, so der Coach – „zumal wir nur zu neunt waren, während den anderen Teams teils zwölf Spielerinnen und mehr zur Verfügung standen“. Insofern sei das Erreichte nicht hoch genug zu bewerten.

ASV U 20:C. Bürse, Geschermann, Greiwe, Lethaus, Sandbaumhüter, Wersch­mann, Venghaus, Winkeljann;ASV U 16:Atalan, Becken, Daubert, Iona, Kurz, Reher, Staimiller, Wilhelm.

ASV U 20:ASV U 16:
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7321222?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F35339%2F
Nachrichten-Ticker