Handball: Jugend-Qualifikation
Thomas Hammerschmidt: „Status quo bewahren“

Senden -

Eine Woche nach Osterferien soll, auf Kreisebene, der Qualifikations-Marathon für die Nachwuchsteams beginnen – kaum vorstellbar in Zeiten von Covid-19. Thomas Hammerschmidt (ASV Senden) hätte da einen anderen Vorschlag.

Donnerstag, 02.04.2020, 17:46 Uhr aktualisiert: 03.04.2020, 16:24 Uhr

Thomas Hammerschmidt , Jugendkoordinator des ASV Senden , kommt es „surreal vor, in diesen Tagen an Handball zu denken“. Dabei hat er ja als Redakteur einer Fachzeitschrift nicht nur beruflich tagein, tagaus mit dem Thema zu tun. Und solange der Verband sich nicht abschließend räuspert, müssen die Nachwuchstrainer davon ausgehen, dass ab dem Tag X die Qualifikationsturniere für die neue Spielzeit ausgetragen werden – was sich selbst die kühnsten Optimisten kaum vorstellen können.

Ursprünglich sollte der Quali-Marathon am zweiten Wochenende nach Ostern auf Kreisebene beginnen. Gut findet Hammerschmidt, dass der HVW die Klubs an den diesbezüglichen Planungen teilhaben lasse. Die Reform der Jugend-Spielklassen zur neuen Saison hatten die Entscheider noch im stillen Kämmerlein ausgebrütet (WN berichteten).

Wobei eine Halbierung der Verbandsligisten – betroffen wären die U 19 und die U 17 des ASV – fürs Erste eh vom Tisch sein dürfte, so Hammerschmidt: „Die einzig faire Lösung wäre, dass sich an der Zusammensetzung der Ligen im Vergleich zu 2019/20 nichts ändert.“ Mit einer Einschränkung: „Vereinen, die in einem bestimmten Jahrgang entsprechend schwach besetzt sind, muss man natürlich ein Rücktrittsrecht einräumen.“

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